Hobeja, jetzt Josie

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Hobeja, jetzt Josie

Beitrag  Irubis am Do Jun 02 2011, 10:44

Hallo,

es ist nun schon 6 Jahre her als wir Josie (Hobeja) zu uns nahmen. Wir haben diese Entscheidung nie bereut, sie ist eine so liebe Hündin, die natürlich auch ihre Macken hat. Mittlerweile hat Josie auch Geschwister bekommen, auch wenn es menschliche Wesen sind*lach*
Unser erster Sohn kam 2007 zu uns. In meiner Schwangerschaft liess Josie mich nie aus den Augen, sie kuschelte sich ständig an mich und legte ihren Kopf auf meinen Bauch. Als unser Sohn dann da war, hat sie oft mit ihm gekuschelt. Bis er sie leider immer mehr als Hüpfpferd benutzte und sie nicht mehr in Ruhe liess. Josie war am Anfang ziemlich eifersüchtig, sie entwickelte Trotz und machte nach dem Gassi gehen auf den Teppich.
Es gab sich alles, bis ich 2009 wieder schwanger wurde; sie bemerkte auch diesmal die Schwangerschaft und im Gegensatz zu der Ersten kuschelte sie nicht mit mir, sondern entwickelte den Trotz aufs Neue. Als unser zweiter Sohn zur Welt kam, hielt dies noch eine Weile an. Aber Josie bemerkte schnell, dass sie dennoch beachtet wird und unser zweiter anders ist. Er ist sehr lieb zu ihr und kuschelt oft.
Die Eifersucht hat sie nie an den Kindern ausgelassen, sie liebt die Jungs total. Klar, wenn man immer Essen ergattern kann.
Josie hat einen besten Freund, er heißt Jack und ist der Hund meiner Freundin. Die beiden gehören einfach zusammen; es ist schön anzusehen, wie sie sich mögen und sich immer wieder freuen sich zu sehen.
Kein Mensch glaubt uns, dass Josie ein ehemaliger Straßenhund ist, denn sie ist aufgeschlossen und geht auf jeden zu. Angst gegenüber Männern hat sie abgelegt, sowie Probleme beim Auto fahren. Wobei wir beim Thema Auto fahren wirklich lange gebraucht haben. Sie hasste es, ins Auto zu müssen und fing schon zu sabbern an, wenn sie nur das Auto sah. Wenn sie sich nicht übergab, dann war sie dennoch von oben bis unten nass von ihrer Sabber. Seit über einem Jahr merkt man aber auch davon nichts mehr. Sie steigt nun freiwillig ins Auto und genießt es vielleicht nicht, aber sabbert auch nicht mehr.
Das einzige an Josie, was vermuten ließe, dass sie mal ein schweres Leben hatte, ist ihre Fresssucht. Nichts ist sicher vor ihr, Mülleimer werden geplündert, Müll wird gefressen, auf der Straße wird nach Fressen gesucht..... DIES werden wir nie raus bekommen. Aber muss auch nicht sein, wir sind es gewöhnt, alle Türen abzuschließen, wenn wir ohne sie weg müssen. Denn in Türen öffnen ist sie ein Profi, ein Glück das wir ein rieeeesen Flur haben. Aber auch Rucksäcke, Schränke, spezielle Windelmülleimer, Brotdosen... kann sie ohne Probleme öffnen.
Die Couch ist immer noch ihr Lieblingsort, gerade weil sich diese vergrößert hat. Das Bett, hach ja, DAS Bett. Ich mag es ungern zugeben, aber sie hat es geschafft. Sie darf ins Bett, wobei sie über zwei Jahre nie drin war. Aber nachdem der Sohn da war und sie sich anscheinend vernachlässigt fühlte, habe ich sie ins Bett gelassen. Sie kommt nun jeden Abend einmal kuscheln und geht danach anschließend ins Körbchen. Wobei sie sich in der Nacht oft an mein Fußende schleicht und dann da schläft.

Wir bedanken uns nochmals für die tolle Vermittlung, Josie ist eine wunderbare Hündin mit einige Macken, aber wir lieben sie so wie sie ist. Sie ist ein so liebevolles Wesen und wir sind sehr froh, sie bei uns zu haben.







LG Familie Willert
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