Canile - Lager in Italien

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Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am So 24 Okt 2010, 16:36

Monika schrieb:TASSO-Newsletter vom 15.10.10


Italien sehen und sterben:
Canili – Lager des Todes für unschuldige Hunde


Die drei Tierschutzorganisationen TASSO, Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) machen sich erneut für die Hunde in Italiens Canili stark. Dazu besuchten sie am 12. Oktober die stellvertretende Botschafterin Italiens, Frau Pulgliso, in Berlin. Laut Recherchen des ETN werden schätzungsweise 500.000 Hunde in den zirka 1.000 italienischen Hundelagern zusammengepfercht und unter erbärmlichsten Bedingungen gerade so am Leben erhalten. Der Grund: In Italien ist die Tötung von Straßenhunden seit 1991 per Gesetz verboten. Aus dieser an sich begrüßenswerten Regelung hat sich in kürzester Zeit ein Millionengeschäft privatwirtschaftlich organisierter Firmen etabliert, weil die Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren. Der italienische Staat unterstützt die Hundehöllen pro Hund und Tag mit durchschnittlich vier Euro. Das macht im Jahr 730 Millionen Euro legale Einnahmen! Kein Wunder, dass dort jeder Hund willkommen ist und die Vermehrung unterstützt wird. An medizinischer Versorgung fehlt es ebenso wie an Zuwendung, frischem Wasser und Futter. Tote Tiere werden nicht entsorgt, neue Hunde immer wieder in die Zwinger dazu gestopft. Tödliche Beißereien sind an der Tagesordnung. Die Tierschutzorganisationen hegen den berechtigten Verdacht, dass italienische Banden die Hunde inzwischen sogar aus dem Ausland nach Italien holen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Neben dem Vergehen an den Tieren ist die Situation auch aus seuchenschutzrechtlicher Sicht riskant.

Schon einmal haben Sie, liebe Tierfreunde, gegen das Vergehen an den italienischen Hunden protestiert. Damals kamen mehr als 15.000 Unterschriften zusammen. Leider noch nicht genug in den Augen der Verantwortlichen, die die Zustände ändern könnten.

Unterstützt wird die Aktion von der ETN-Tierschutzbotschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern. Die Prinzessin, TASSO, der ETN und bmt bitten Sie erneut: Protestieren Sie gegen die Canili in Italien! Mit der ausreichenden Anzahl an Unterschriften haben wir eine Chance, beim italienischen Außenministerium Gehör zu finden. Ihre Unterschriften werden der Botschaft auf jeden Fall überreicht. Protestieren Sie unter:

www.tasso.net

http://www.tasso.net/Helfen/Aktionen-unterstutzen/Todeslager-in-Italien

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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am So 24 Okt 2010, 16:38

Liane schrieb:Das, was wir schon so lange wissen, und bis auf ein paar Ausnahmen, die bei euch auf dem Soa liegen, nicht verbessern oder verhindern können.....



http://www.wdr.de/tv/servicezeit/tiere_suchen/sendungsbeitraege/2010/0926/00_ueberfuellte_canile.jsp

Italien – Überfüllte Canile

In vielen Ländern, vor allem in Osteuropa und rund ums Mittelmeer, werden herrenlose Hunde und Katzen nach einer vergleichsweise kurzen Galgenfrist in einem Tierasyl getötet, wenn sie bis dahin nicht vermittelt wurden. Früher war das auch in Italien so. Heute ist das anders: Gesunde Haustiere einzuschläfern ist dort – wie in Deutschland – verboten. Eigentlich eine sehr gute Nachricht und ein Fortschritt im Interesse der Tiere, eine Entscheidung für das Leben. Aber, was ist das für ein Leben? Denn die Betreiber italienischer Hundeasyle haben in der Regel wenig Interesse an der Vermittlung ihrer Insassen. Warum das so ist, zeigt unser Bericht am Beispiel der Provinz Apulien.

Tierschützer, die sich in Apulien um Streuner kümmern, finden fast jede Woche ausgesetzte Welpen. Doch anstatt die Kleinen ins nächste Tierheim zu bringen, verstecken sie die Findlinge schnellstens. Luigia Parco, Vorsitzende des Tierschutzvereins von Manduria („Gaia Onlus“), weiß: Brächte man sie ins Tierheim, ins „Canile“, hätten die Welpen kaum eine Chance. Sie würden sich auf den vergammelten Betonböden mit gefährlichen Keimen infizieren und qualvoll eingehen. Die Flut ungewollter Hunde stellt für die Tierschützer eine Herausforderung dar, der sie nicht mehr gewachsen sind.

Einschläferungen sind in Italien verboten

Eigentlich sollte das Tierschutzgesetz Nr. 281 (1991) den Straßenhunden zugutekommen. Es fordert Geburtenkontrolle, Registrierung aller Hunde und die Unterbringung von herumstreunenden Tieren in Heimen. Es bedeutete das Ende der bis dahin üblichen Praxis, Streuner einzufangen und nach einer bestimmten Zeit zu töten. So hätte das Gesetz zu einem Meilenstein des Tierschutzes in Italien werden können. Heute aber spricht man von dem „System Canile“ als der konsequenten, geschäftsmäßigen und mitleidslosen Nutzung herrenloser Hunde als äußerst lohnende Einnahmequelle.

Das neue Gesetz verpflichtet jede Kommune, herrenlose Hunde in Tierheimen unterzubringen, zu versorgen, ärztlich zu betreuen und kastrieren zu lassen. Doch dafür fehlte überall der Platz, da die vorhandenen Anlagen nicht mehr durch regelmäßiges Töten geleert wurden. Und nur wenige Tierheimhunde finden neue Besitzer. Schnell waren die bestehenden Tierheime rettungslos überfüllt: Streunerstau.

Das war die Stunde der Geschäftsleute. Wer Land besaß und in der Baubranche tätig war oder einen Freund dort hatte, wer gute Beziehungen zum Rathaus besaß und vor allem etwas von Geschäften verstand, der konnte nun an der Not der Gemeinden verdienen: Tierheimplätze gegen Bezahlung.

Die Betreiber erhalten für jeden Hund pro Tag zwischen einem und vier Euro oder sogar mehr von der Kommune. Bei 1.000 Hunden bringt das bis zu 4.000 Euro täglich, also etwa 120.000 Euro im Monat. Das macht eine Jahreseinnahme von ungefähr 1.440.000 Euro. Das Einlagern von Lebewesen wurde zur lukrativen Geschäftsidee. Für das Einfangen von Streunern und das Entsorgen toter Tiere gibt es noch einmal Geld.

Die Rechnung ist ganz einfach: Je mehr Hunde, desto höher die Einnahmen, je weniger Ausgaben für die Tiere, desto größer der Gewinn.

Hundehölle Italien

Damit war für die Hunde Italiens die Chance auf ein besseres Leben vertan. Sie wurden zum „Oggetto di Business“, zum reinen Geschäftszweck. Mit Tierschutz hat das in der Regel nichts zu tun.

Der Öffentlichkeit blieben die Verhältnisse verborgen. Denn für viele Tierheime gilt immer noch ein striktes „Betreten verboten!“, sie liegen weit abseits, und obwohl die Vermittlung eigentlich zu ihren Aufgaben gehört, wird kaum ein Hund vermittelt.

Stattdessen drängen sich viel mehr Hunde als erlaubt auf kahlem Betonboden hinter engen Gittern in kleinen ungepflegten Zwingern, die sie nie mehr lebend verlassen werden. Ein trostloses Dahinvegetieren zwischen Stress und Langeweile, ohne jegliche Zuwendung und in Dreck und Gestank. Krankheiten werden nicht behandelt, Verletzungen nicht versorgt. Impfungen und Kastrationen sparen sich die Canile-Betreiber in der Regel. Zeugen sind da unerwünscht – bei den Betreibern, wie auch bei den Behörden, die sie gewähren lassen.

Mafiöse Praktiken

Diese tierquälerischen Hundelager sind zwar nicht legal, wurden und werden aber immer noch in vielen Rathäusern gedeckt – und nicht nur in Süditalien. Denn an den kräftigen Gewinnen verdienen auch gerne Vertreter von Politik und Verwaltung, Amtsveterinäre und Polizisten vielerorts mit. In Apulien ist ein weitverzweigtes Netz von Gefälligkeiten, wirtschaftlichen Vorteilen und Bestechungen entstanden.

Der kriminelle Umgang mit Millionen an Steuergeldern flog auf, als die ersten Berichte über Hundelager in die Presse kamen. Unter anderem engagierte sich der populäre Journalist Edoardo Stoppa und deckte solche Skandale auf.

Nach schockierenden Bildern von tierquälerischen Haltungen und verendeten Hunden in den Zwingern wurden einige Tierheime geschlossen oder neu organisiert. In Taranto (Tarent) etwa übernahm nun ein Tierschutzverein das lokale Canile nach einer kompletten Renovierung.

Was hat das neue Tierschutzgesetz bewirkt?

Der Versuch, das Streunertum auf den Straßen Italiens in den Griff zu bekommen, ist gründlich gescheitert. Heute leben nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums 450.000 ausgesetzte Hunde auf Italiens Straßen – die Mehrzahl im Süden des Landes.

Engagierte Tierschützer wie Luigia Parco und die Mitglieder von „Gaia onlus“ kümmern sich überall im Land um Streuner. Sie lassen die Tiere auf eigene Kosten ärztlich versorgen und kastrieren, sie füttern sie und suchen für sie ein Zuhause.

In manchen Canilen dürfen sie gelegentlich die Tiere versorgen. Den Hunden hinter Gitter können sie aber meist das Leid nur ein wenig erleichtern. Gegen das mafiöse System kommen diese Idealisten nicht an.

Streuner-Notstand

Der Schweizer Tierschützer Stefan Weber ist für den Verein „Tierärzte im Einsatz“ seit einigen Jahren in Apulien tätig. Er wirbt für Kastrationsaktionen und geht mit seinen schweren Vorwürfen an die Öffentlichkeit. Stefan Weber wirft einigen Canile-Betreibern vor, in den Lagern die Tiere massenhaft zu vermehren und dann regelmäßig Tausende wieder auszusetzen. So bliebe die Zahl der Herrenlosen ständig hoch und der Streuner-Notstand auf den Straßen gut sichtbar.

Das rechtfertige dann die Existenz riesiger Lager. Hier werde ein Problem zur Absicherung der eigenen Pfründe ständig akut gehalten. Auf Kosten der Steuerzahler: 70.000 Hunde in den Tierlagern kosten den Staat durchschnittlich 70 Millionen Euro im Jahr.

Kampagne europäischer Tierschützer

Dass Tierschützer anderer Länder Hunde aus italienischen Elendsquartieren in ihre Heimat vermitteln, ist einer solchen Politik natürlich ein Dorn im Auge. Der Vorwurf der Deportation, des illegalen Hundehandels, den besonders die große Tierschutzorganisation ENPA gegen deutsche oder schweizer Tierschützer erhebt, kommt da sehr gelegen.

ENPA und andere Vereine, deren Tierheime natürlich auch eine Pro-Kopf-Prämie vom Staat bekommen, behaupten, italienische Streuner würden verschleppt und in Versuchslaboren missbraucht. Die Folge: Kaum eine Kommune gibt noch Straßenhunde an ausländische Tierschützer heraus.

Unter dem Kürzel CICTO haben sich nun verschiedene europäische Tierschutzvereine zusammengeschlossen, um auf politischer Ebene gegen die organisierte Tierquälerei in Hundelagern zu protestieren und gegen die Verdächtigungen vorzugehen.

Bei einer Pressekonferenz in Bari Anfang des Jahres bot CICTO 10.000 Euro demjenigen, der einen brauchbaren Beweis liefern könne, dass italienische Hunde tatsächlich in Versuchslabore verschleppt würden. Bisher hat sich niemand gemeldet.
Kritik am System Canile wächst

Vielleicht ist die Gier der Lagerbetreiber am Ende das stärkste Argument gegen das „System Canile“. Wenn nämlich die Kommunen ihre teuren Canile nicht mehr bezahlen können, und gleichzeitig immer mehr Streuner auf den Straßen herumlaufen. Manche Lokalpolitiker wollen die Mittel lieber in Kastrationskampagnen stecken, und der populäre, wiedergewählte Ministerpräsident Apuliens, Nichi Vendola, hat zumindest angekündigt, sich für die Hunde in den Lagern einzusetzen.


***************************************************************

http://www.cicto.org/

Internationale Koalition gegen die organisierte Hundequälerei in Italien

CICTO ist ein Zusammenschluss verschiedener europäischer Tierschutzorganisationen, Vereine, Clubs für eine politische Kampagne gegen die organisierten Strukturen die seit Jahrzehnten in Süditalien unter dem Vorwand eines "Streunerhundeproblems" Millionen von Euro erwirtschaften, indem sie abertausende von Hunden züchten, aussetzen, unter erbärmlichsten Bedingungen einkerkern und damit zu einem langsamen und qualvollen Sterben verurteilen.

Die Misswirtschaft der sogenannten "Canile" (Hundeheime) ist organisierte Folter aus Profitgier - eine Schande für Italien und für Europa. Wir können, wollen und werden diesen Missständen nicht weiter tatenlos zusehen:

AKTUELLER AUFRUF:
GEBEN SIE DEN VERGESSENEN SEELEN IN DEN ITALIENISCHEN TIERHEIMEN IHRE STIMME!
UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE E-MAIL KAMPAGNE 2010

Schicken Sie jetzt ein Protestmail mit dem offenen Brief in ihrem Namen direkt an Behörden, Justiz und Verantwortliche Beamte in Italien:

http://www.cicto.org/protest2010/

Im Namen tausender von Menschen führt CICTO eine internationale Kampagne für die italienischen Hunde. Mit Aktionen, Recherchen und praktischer Hilfe wehren sich die Mitgliedesorganisationen gegen die organisierte Tierquälerei. In einem offenen Brief an die Behörden, Politiker und Bürger Italiens stellt CICTO Schlüsselfragen: Was hat das Tierschutzgesetz 281 von 1991 gebracht? Wieviele Millionen kostet es? Wer verdient daran? Warum schützt das Gesetz Tiere nicht?

Pressekonferenz 4. März 2010 zu Hundehölle in Apulien

Lesen Sie hier die Presseschau (italienisch) und sehen Sie die Film-Version „Hunde in Italien“ um das Ausmass der Folgen des Tierschutzgesetzes Nr. 281/1991 zu erkennen. UNTERSCHREIBEN SIE DEN OFFENEN DEN BRIEF UND VERBREITEN SIE UNSERE AKTION BITTE WEITER.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende: IBAN: LI41 0880 0000 0229 7497 4
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am So 24 Okt 2010, 16:41

Inken schrieb:Kann hier jemand italienisch ? Habe bei CICTO unterschrieben (Beitrag Liane) und jetzt mails mit "hoher Priorität" zurückbekommen, die ich leider gar nicht verstehe ... :dontknow:

Irubis schrieb:Guten Tag,

wir danken Ihnen im Namen des Ministers, seine Ehren Michela Vittoria Brambilla für ihre übersandten Erwägungen über die Behandlung von Tieren in den italienischen Tierheimen, die wir dem Minister vorgelegt haben.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir unterstreichen, dass sich die Ministerin Brambilla vollständig bewusst ist, dass ein kultureller Wandel bewirkt werden muss, damit Italien auch in Bezug auf den Tierschutz und der Rechte der Tiere einen Platz auf der Welt einnimmt.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Ministerin das Projekt „Das Bewusstsein der Tiere“ vorangetrieben und, bei dem Tourismusministerium , das „Komitee zur Gründung eines tierfreundlichen Italiens“ gegründet, das sie selbst koordiniert.

Einer der Punkte des Projektes „Das Bewusstsein der Tiere“ ist ein wirksamer Kontrast zum Phänomen der streunenden Hunde und der Verbesserungen der Lebensbedingungen in den Tierheimen. Wenn Sie auch diesen Kampf unterstützen wollen, laden wir Sie ein, das mit diesem Link verbundene Manifest zu unterschreiben.

www.lacoscienzadeglianimali.it.

Bei dieser Gelegenheit teilen wir Ihnen mit, dass das „Komitee zur Gründung eines tierfreundlichen Italiens“ die Hinweise zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Tierschutzes in Ihrer Mail bekräftigt.



Mit freundlichen Grüßen



Das Sekretariat



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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 13 Nov 2010, 18:13

Die Petition ist inzwischen geschlossen worden.
Der Anlaß zur Petition ist aber immer noch aktuell und interessant genug, um ihn nicht zu vergessen.
Hier geht es um das Canile-Lager von Cicerale:

26. Juli 2009
Dorismaya schrieb:Straßenhunde-Lager in Italien

In Italien werden Hundelager immer mehr zum Geschäft und Tierschutzproblem. Die Gemeinden kaufen sich von der Sorge für Strassenhunde frei, ausländische TierschützerInnen werden vertrieben und die armen Tiere landen in Lagern, italienweit! Selbst die gräulichsten Lager erhalten immer und immer wieder Betriebsgenehmigungen ..... das muss endlich ein Ende haben:

-->> Zur Petition -->> KLICK



Monika schrieb:
Paolo Ricci schreibt: In Italien sind die Gemeinden per Gesetz dazu verpflichtet, herumstreunende Hunde in öffentliche oder private Einrichtungen einzuliefern. Der Hund wird vom Hundefänger eingefangen, dann kommt er in einen Canile in den Zwinger und ab da ist sein Schicksal besiegelt. Ab diesem Moment verliert sich die Spur von Hunderten, wenn nicht gar von Tausenden von Hunden.
Nur ganz wenige Hunde gewinnen wieder ein Leben und ihre Würde durch eine Adoption. Die große Mehrheit bleibt lebenslang hinter Gittern und wird dann als Kadaver bzw. Sondermüll entsorgt.
Private Betreiber der Canile machen mit den streunenden Hunden nichts anderes als das große Geschäft, REINES BUSINESS. Die Gewinnspanne, die sie einstreichen abzüglich der Unterhaltungskosten für die Einrichtung, was von den Gemeinden bezahlt (aus den Steuergeldern) wird, ist nicht vereinbar mit dem Wohlergehen der Hunde.
Nur sehr wenige Gemeinden haben mit den Betreibern der Canile Verträge, in denen sie dazu verpflichtet werden, die Adoption der Hunde zu fördern.
Die Sterilisation ist nach Meinung italienischer Tierschützer das einzige geeignete Mittel, das expandierende Geschäft mit den Streunern zu beenden.
Das Geschäft vom Einfangen der Hunde über den Unterhalt der Canile bis zur Entsorgung der Hundekadaver geht WIRKLICH IN DIE MILLIONEN.

Paolo Ricci schreibt in seiner
"Internationalen Kampagne gegen die Canile-Lager in Italien, die Tier-Ghettos - Italiens Konzentrationslager" (Okt. 2009):
"Die Wurzel des Problems ist, dass wir die Welpen auf den Autobahnen aussetzen, wir setzen Hunde und Katzen aus wie gebrauchte und zerquteschte Bierdosen.
Letztes Jahr haben wir 90.000 Katzen und 45.000 Hunde ausgesetzt.
Dieses Jahr nur im Monat Juni 65.000 Katzen und Hunde.
Das ist die Wurzel des Problems. Aber paßt auf, das Aussetzen schafft Vermögen, macht die Leute reich. Und so ist man bei der Kommerzialisierung des Tieres, ob lebend oder tot, angekommen".

Kampagne von Paolo Ricci: hier eingestellt, siehe ein paar Einträge weiter unten


In der Positano News ist am 31.07.2009 zu lesen:

Gehen die Schrecken des Canile-Lager von Cicerale jetzt zu Ende?

Der Canile von Cicerale, geführt von der Familie Cafasso seit 1980, hat den frühen Tod von Tausenden von Hunden verursacht, gestorben an Hunger, an Entbehrungen, zerfleischt von den Stärkeren, lebendig eingeäschert.
Im Canile endeten die Streuner von 97 Gemeinden in diesem Gebiet.

Ende 2008 ist dank der Hartnäckigkeit von Tierschutzorganisationen und der Unterstützung der Unterstaatssekretärin für Gesundheit Francesca Martini eine Wende eingetreten: Canile beschlagnahmt!
Von jenem Moment an hat man wieder angefangen, für das Schicksal der im Canile-Lager eingesperrten Hunde zu hoffen und für jene, die, so hofft man, in Zukunft diese Greuel nie mehr erleben müssen.

Es schien selbstverständich, dass der Canile geschlossen würde,
jedoch sind vor einigen Tagen die Stellungnahmen des ASL Salerno 3
eingetroffen wegen der Freigabe der Beschlagnahme der Einrichtung, die sagen wollen:
Alles das was ihr gesehen habt und auf Video aufgezeichnet habt,
alle die kranken und toten Hunde in der Einrichtung, alles das ist eine Illusion gewesen!
Möglich ??
Oder ist das der übliche italienische Betrug?
(beffa kann auch heißen: Hohn Spott Falschmeldung)

Um es kurz zu machen, es wird ein Treffen in der Präfektur geben,
um über das Schicksal der 370 noch in der Einrichtung eingesperrten Hunde zu entscheiden. Es ist sehr wichtig, dass wir alle, wir als öffentliche Meinung die Macht haben einzugreifen, dass wir eine angemessene und endgültige Entscheidung über die Beendigung dieser Greuel unterstützen und fordern.

WIR SIND AN EINEM WENDEPUNKT, UNTERSTÜTZT UNS !

Lega Nazionale per la Difesa del Cane – sez. di Salerno”

www.legadelcanesalerno.it

Quelle:
http://www.positanonews.it/index.php?page=dettaglio&sez=L%E2%80%99ORRORE+DEL+CANILE-LAGER+DI+CICERALE+STA+PER+FINIRE?&id=26501



Zuletzt von Monika am Mo 02 Mai 2011, 22:13 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 13 Nov 2010, 18:16

15. August 2009
Monika schrieb:Zur Info über die Zustände in Cicerale,


http://firmiamo.it/il-canile-di-cicerale-deve-chiudere

Petition erstellt und geschrieben von Francesco Baraldini
vom 17.07.09

Machen wir, dass Cicerale schließt

Sterblichkeitsrate der Hunde 90 %

Seit 1980, als der Canile Oasi San Leo "Canie Ciceralensis" in Contrada San Leo (SA) in den Bergen von Cicerale del Cilento in der Nähe von Agropoli gebaut wurde, sind Tierschutzorganisationen in ganz Italien ununterbrochen mobilisiert worden.
Die Tierschützer kennen und zeigen diesen Ort an.
Abgelegen in den Bergen, unerreichbar.
Sie haben erfahren und zeigen an, wie sich die örtlichen Verwaltungsbehörden verhalten.
Die Hunde werden in den Gemeinden der Provinz Salerno und Avellino fast immer von ungeeigneten und unbefugten Personal eingesammelt.
Die Hunde sind, wenn sie die Gemeinde, in der sie sich aufgehalten haben, verlassen müssen, nie mit einem Mikrochip versehen so wie es das Gesetz vorschreibt.
Sie sind mit kurzen Beschreibungen registriert und in einem ungeeigneten LKW oft zusammen mit den Körpern von toten Hunden abtransportiert worden.
Sie sind in eine Einrichtung gebracht worden, die dem Höllenkreis aus Dantes Inferno gleicht, aus der sie nur in Form von Staub und Asche aus den Öfen des Krematoriums wieder herauskommen.
Die Gemeinden zahlen oft nur jährlich einen festen Preis, einfach nur für das Einsammeln der streundenden Hunde
- auch wenn sie sanft und friedlich sind und von einem gütigen Menschen versorgt werden -
und die Gemeinden führen nie Kontrollen vor Ort durch,
und es ist Tatsache, dass es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, dass die Hunde in diesem Lager versorgt werden.
Es ist der Schrecken aller Schrecken.
Mit öffentlichen Geldern finanziert.
Tierschützer gibt es dort nicht, auch keine Adoptionen.
Die Öffnungszeiten für das Publikum sind verhindert worden.
Die Praxis von der ASL (Amtsierarzt), die tierärztlichen Unterlagen auf dem neuesten Stand zu halten, ist nur die niedergeschriebene Utopie eines Gesetzestextes.
Die Aufzeichnungen über Eingänge, Ausgänge wegen Adoption, Todesfälle und die Erkennungssysteme der Hunde in den Zwingern, wenn sie denn existieren, sind nicht öffentlich gemacht worden.

Ca. 2000 Tiere sind zusammengedrängt eingesperrt auf mehr oder weniger großem Raum, vollkommen sich selbst überlassen,
mit Parasiten übersät, sie gehen an (behandelbaren, nicht behandelten) Krankheiten zugrunde.
Derselbe Eingang in den Canile ist vom Eigentümer und vom einzigen ordnungsgemäß angestellten Arbeiter versperrt worden.
Der Schalter des Canile wird nicht geöffnet, auch nicht, wenn ein Hundebesitzer gekommen ist, um seinen eigenen Familienhund zurückzufordern, der aus Versehen eingefangen wurde.
Die grundlegendsten vom Gesetz vorgeschriebenen Regeln werden mißachtet,
es fehlt die Krankenstation, die kranke Tiere beherbergen müsste,
Rüden sind in Rudeln mit nicht sterilisierten Hündinnen,
Welpen sind zusammen mit ausgewachsenen Hunden,
dominante oder aggressive Hunde zusammen mit älteren, kranken, nachgiebigen Hunden.

Gesetze zum Schutz der streunenden Hunde und zur Vermeidung der Streunerrudel und zum Schutz der Haustiere und gegen Mißhandlung/ schlechte Haltung der Tiere existieren:
Da ricordare che a tutela degli animali vaganti esistono la Legge 281/91 (Legge quadro in materia di animali di affezione e prevenzione del randagismo), la legge regionale della Regione Campania n° 16/01 “Tutela degli animali d’affezione e prevenzione del randagismo”, la Circolare numero 5 del Ministero della Sanità del maggio del 2001 di attuazione della citata legge nazionale, e la nuova legge contro il maltrattamento degli animali (Legge 189 del 2004).

Schon in den 80iger Jahren hat der Servizio di "Stricia la Notizia" (ein Nachrichtendienst) die schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten angezeigt.
Und jahrelang haben bei der Provinz Salerno zuerst einfache Bürger und
dann örtliche und landesweiteTierschutzorganisationen den Fall angezeigt.

Bekanntgemacht worden ist der Fall den Justizbehörden,
per e- Mail Information, durch offene Briefe, die in den Zeitungen veröffentlicht wurden und er ist auch auf den Homepages der Tierschützer im Internet dargestellt worden.
Einziges Resultat der Aktivitäten der Tierschützer ist die totale Gleichgültigkeit, vor allem seitens der Institutionen
Die Gründe für so eine Gleichgültigkeit und für die fehlende Sensibiltät sind unbekannt.
Verschiedene Hypothesen wurden in diesen Jahren hervorgebracht, um die dickhäutige Unbeweglichkeit der Institutionen zu rechtfertigen, die aufgefordert worden waren, einzugreifen:
von Verbindungen zu kriminellen örtlichen Vereinigungen
bis zur Anwesenheit von "Maulwürfen" in den höchsten Stellen
der Institutionen, die verantwortlich sind für die Aufnahme der Anzeigen.
Und so sind die Anzeigen bei Justiz- und Verwaltungsbehörden und die regelmäßig eingehenden Briefe an die für Kontrolle und Überwachung verantwortlichen Behördenen "tote Briefe" geblieben.
So wie die Hunde weiterhin tote Hunde sein werden, die unglücklicherweise in die Netze dieser "Händler" fallen.

(von der Seite OIPA ITALIA)
http://www.oipaitalia.com/
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 13 Nov 2010, 18:29

Monika schrieb:
Laura schreibt am 29. Oktober 2009
Aktualisierung der Seite www.adozionicani.it
die Seite, die für die Adoptionen der Hunde aus dem Canile von Rieti sensibilisiert.

Alle Lieben,
ich erinnere euch, dass die Seite www.adozionicani.it weitermacht in ihrer Absicht, für den Respekt und den Schutz und das Wohlergehen der Tiere zu sensibilisieren und die Adoptionen der unglücklichen weggesperrten Hunde im Canile von Rieti zu fördern.
Mit starker Betonung auf die ethische, soziale Sensibilität und der Tierschutz-Kultur, die sich in Ländern wie Deutschland, Österreich und Dänemark offenbart, die seit Jahren eine große Unterstützung sind für zuverlässige gültige Adoptionen für die unglücklichen Hunde in Italien.
Wir halten die Abschnitte der Seite konstant auf aktuellem Stand: hier werden eingefügt: Fotos, Beweise (auch der glücklichen Adoptionen- von mir),
nützliche Informationen.
Dieses Monat sind diese Abschnitte "überholt" worden:

http://www.adozionicani.it/adozioni.php?&pag=3
das sind die Hunde

Laura schreibt über die Hunde auf ihrer Seite:
"...Erinnern wir uns außerdem daran:
Alle Hunde, die hier eingesperrt sind, verlassen nie ihren Zwinger für einen Spaziergang oder um sich nur die Beine zu vertreten, daher stellt für sie die Adoption das LEBEN dar!
Diese Hunde sind in einem Canile eingesperrt in der Provinz, in der die Adoptionen von privat, also von denen, die sich persönlich an diesen Ort begeben, sehr selten sind.
Diese Website ist daher zusammen mit den verbreiteten Appellen die einzig realistische Hoffnung für sie auf eine Adoption!..."

http://www.adozionicani.it/excursus.php

hier geht es um den verlorenen Prozess der Tierschützer
http://www.adozionicani.it/rassegna.php
http://www.iltempo.it/lazio_nord/2009/04/24/1016510-quel_canile_lager_tutti_assolti.shtml

http://www.adozionicani.it/inchiesta.php

http://www.adozionicani.it/liete.php
das sind die glücklich vermittelten Hunde
"die fröhlichen Geschichten"

Wir danken allen jenen, die die Seite regelmäßig besuchen,
die aufmerksam die Geschicke und die Probleme der
Tierschützer und der Hunde im Canile von Rieti verfolgen, die denen Hoffnung geben, die sich für das Leben und das Wohlergehen der dort eingesperrten Hunde einsetzen, die den Hunden einen Funken Hoffnung geben, die dort untergebracht sind in Erwartung auf eine Adoption und ein Leben.
Aus ganzem Herzen Danke
Laura

www.adozionecani.it


Zuletzt von Monika am Sa 13 Nov 2010, 19:14 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 13 Nov 2010, 18:31

DER VERLORENE PROZESS !!!

http://www.adozionicani.it/rassegna.php
http://www.iltempo.it/lazio_nord/2009/04/24/1016510-quel_canile_lager_tutti_assolti.shtml

hier geht es um den verlorenen Prozess der Tierschützer
Monika schrieb:

Quellen:
http://iltempo.ilsole24ore.com/lazio_nord/2009/04/24/1016510-quel_canile_lager_tutti_assolti.shtml
und
http://www.ulminopericanidirieti.splinder.com/archive/2009-05

Der Prozeß endet mit vollem Freispruch für die verantwortlichen Betreiber des Canile am Colle Arpea, jener Canile war kein Lager,
alle freigesprochen !


Über den ersten Prozeß Colle Arpea, Canile di Rieti

Freitag, 15. Mai 2009

Unter dem Datum vom 23.04.2009 mit einem durchaus absehbaren Urteilsspruch
hat das Gericht von Rieti,
vorsitzende Richterin Cristina Scipioni,
auf Anfrage des PM Boccacci,
die Angeklagten FREIGESPROCHEN

L.B. (Eigentümer),
P.A. (Direktor),
F.P. (Verwalter auf Zeit)

VON DER ANKLAGE der Mißhandlung und Tötung der Tiere mit der folgenden Begründung:

DIE TATSACHE BESTEHT NICHT MEHR FORT.

Ja, Ihr habt richtig gelesen, nicht wegen einer Unzulänglichkeit der Beweise oder
wegen Verfahrensfehler oder etwas anderem.
Die Tatsache besteht nicht mehr. Punkt und Ende.

TROTZ der Informationen der Arbeiter des Canile über die bestimmten (zielstrebigen) "Verfahren", mit der zahlreiche Hunde niedergemacht wurden (dann im Prozeß klar geschildert),

TROTZ der reichlichen Dokumentation, hinterlegt von den Tierschützern,
von denen das Gericht nicht mal einen anhören wollte.

TROTZ der äußerst klaren Berichte der Experten, die von PM ernannt waren,

TROTZ des gleichzeitigen "VERSCHWINDENS" einer Anzahl von Hunden zwischen 50 und 100 (keiner wird die genaue Zahl je wissen) in den ersten Tagen des März 2005, deren Körper gefunden worden sind - vergraben in der Gegend, die angrenzt an den Canile, vergraben mit zwei Spritzen, die TANAX enthalten,

TROTZ dieser und vieler anderer im Prozeß zur Verfügung stehenden Beweisen

hat das GERICHT VON RIETI FESTGESTELLT, DASS DIESE HUNDE

(einige grausige Fotos armer toter Hunde)

UND DIESER HUND

(Foto)

UND WER WEISS WIEVIEL ANDERE HUNDE OHNE GESICHT

NICHT IN MASSEN GETÖTET WURDEN mittels Injektionen von Tanax und/ oder einem Anästetikum ins Herz,
NICHT "EINGESCHLAFEN" in den Graben der Gemeinde geworfen wurden,
NICHT GESTORBEN, NICHT ERSTICKT SIND...

VIELLEICHT SIND SIE NICHT MAL TOT, WER WEISS !!!

DAS GERICHT VON RIETI

HAT

mit dem wie gewöhnlich "rechtsgültigen" Beitrag des einzigen beglaubigten instituitonellen Organs,
jenes, das seit 20 Jahren für die Existenz dieses Ortes (Canile) gebürgt hat, und zwar des ASL di Rieti
(die Tierschützer sind nur verrücktfanatischexaltiertunzuverlässigvisionär),

FESTGESTELLT
DASS NIEMAND verantwortlich ist für diese Morde,
dass keine Hand Hund für Hund ausgewählt hat
(bevorzugt nach großer Größe oder ob weniger sympahtisch...),
und dass keiner den Hund mit dem Strick an den Rand des Grabens geführt hat,
und dem Hund eine Spritze in sein Herz oder in seinen Körper gegeben hat,
und keiner ihn hinunter geworfen hat...
weg und weiter einer nach dem anderen solange Platz war
(nur im Graben, weil es im "neuen" Canile für sie keinen Platz gab)

VIELLEICHT HAT DAS GERICHT GEDACHT; DASS
WEGEN IRGENDWELCHEN (UN-)VERNÜNFTIGEN GRÜNDEN ALLE DIESE HUNDE
PLÖTZLICH BESCHLOSSEN HABEN, MASSENSELBSTMORD ZU BEGEHEN ???

Wir werden es nicht wissen, aber das muß die einzige plausible Erklärung sein
angesichts dessen, dass kein einziger Totenschein existiert und keiner je wissen wird, welche Hunde es waren, weil ihre Tätowierungen zusammen mit ihren Körpern von den Würmen aufgefressen wurden....
Aber wie sonderbar.... wer möchte sterben, wenn er weitere Jahre und Jahre leben könnte in einer so idyllischen Umgebung wie es der Canile von Rieti bekannterweise ist ???
Ihre Kadaver wurden dort unten begraben, einer auf den anderen.
Der Todeszeitraum ist vernünftigerweise für alle derselbe.
In ihren Körpern wurden "anormale" Substanzen gefunden UND DENNOCH
HABEN DIESE TOTEN FÜR DAS GERICHT VON RIETI VIELLEICHT NIE EXISTIERT,
DAHER HAT SIE AUCH KEINER JE GETÖTET !!!

DAS IST DIE RIETISCHE GERECHTIGKEIT, DIE WIEDER EINMAL TRIUMPHIERT HAT.... HURRA !!!

Es gibt noch andere laufende Verfahren, die mit dem Canile zusammenhängen...
über deren Ausgang man Wetten abschließen kann.

IN DER HOFFNUNG, DASS DIE SEELEN DIESER TOTEN JEDEN AUF EWIG QUÄLEN KÖNNEN, DER VERANTWORTLICH IST FÜR IHRE UNGERECHTE EXISTENZ UND IHR ENDE ...

Die Tierschüzter (Visionäre ???) des Canile di Rieti
***

Um es nicht zu vergessen...
klickt hier
http://ulminopericanidirieti.splinder.com/post/18613301

Um den Artikel über den Freispruch zu sehen, klickt hier...
http://iltempo.ilsole24ore.com/lazio_nord/2009/04/24/1016510-quel_canile_lager_tutti_assolti.shtml


Zuletzt von Monika am Mo 22 Nov 2010, 18:26 bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 13 Nov 2010, 18:33

Paolo Riccis Internationale Kampagne gegen die Canile-Lager in Italien:

Quellen:
http://www.nothuman.org/ (diese Seite ist inzwischen nicht mehr aktuell)
http://www.ahimsa.it/menu.html
http://www.lasaggezzadichirone.org/site/?page_id=21
http://www.lasaggezzadichirone.org/site/?p=819

von mir eingestellt im alten Forum am 2. November 2009:
Autor: Paolo Ricci

Canile Lager in Italien: das Gomorrah der Tiere

DER TEIL DES GOMORRAH, DAS ROBERTO SAVIANO VERGASS,
ALS ER SEIN BUCH SCHRIEB

WIE IST ALLES in unserem Land nur so zusammengebrochen: der Staat, die Kirche, die Privaten, die Regionen, die Politiker, die Bürger !!!!!!!

Im August diesen Jahres haben drei Mädchen Kontakt zu dem Autor gesucht. Sie haben einen Brief gelesen, den dieser an einen katholischen Theologen geschrieben hat, es ging um das Leiden der Tiere.
Die Mädchen baten den Autor, ihnen zu helfen. Er traf sie in der Nähe von Rom. Er hat alles aufgenommen, was sie sagten. Die Mädchen zeigten ihm dann Fotos und er konnte zunächst nicht mehr atmen wegen der Greuel, die er sah. Er war schockiert, zutiefst bewegt. Die Fotos waren absolut gräßlich. Sie zeigen eine tiefgehende Schande.
Dem überraschten Autor berichteten die Mädchen, dass die Leute, die in den Canile arbeiten, erpresst werden, wenn sie etwas darüber sagen, was in den Canile passiert, würden sie sich vor verschlossenen Türen finden. Er fragt sich, sind wir in Kolumbien oder in Italien? Was zum Teufel erzählen sie mir da?
Die Mädchen antworteten, dass die Frauen, die diese Greuel anzeigen, ihr Leben riskieren würden. Der Umsatz, den diese Lager machen, ist zu groß.
Der Autor nahm die Fotos und zeichnete das, was sie sagten auf und machte mit einigen Freunden eine Website:

Wir Italiener streichen umher und erzählen der Welt, dass wir zwischen 40 % und 70 % der Weltkulturschätze besitzen, in Wirklichkeit sind es nur 4,8 %, dass wir unzählige Denkmäler, Kathedralen, Kirchen, Klöster, Museen, archäologische Plätze hätten. Im Italien des Bella Vita, Armani, Valentino, des Ferrari, der ausgezeichneten Küche und der feinen Weine, des großen Kinos, der Kunst und der wunderschönen Strände, der berühmten Seen, habe ich die Existenz der Canile-Lager entdeckt.
Mitten in dieser Schönheit existiert der Abscheu, wie wir mit den Tieren umgehen. Die Medien berichten jeden Tag von der verkümmerten Prostata des Papi Silvio (Berlusconi), seinen Prostituierten, vom Ruhm unseres Landes, der, nach Meinung Berlusconis, den besten Präsidenten der letzten 150 Jahre mit einschließt und - vielleicht- den größten Leader der Welt seit den Zeiten Alexanders des Großen, aber nie, nie zeigen sie mit dem Finger auf die Greuel, die wir den Tieren antun.

Die Tiere existieren nicht in Italien. Wir sind auf einem Niveau mit Spanien und Griechenland. Wir sind beim G8, beim G20, wir sind die fünfte Weltmacht für einige und die zwanzigste für andere, wir erzählen der ganzen Welt, dass wir ein Leuchtturm der Kultur und Zivilisation sind, wir sprechen dauernd vom Römischen Imperium, vom Vatikan, von der Rennaissance, von Michelangelo, von Raffaello, Venezia, Roma, und wir leben mit der Schande der Canile-Lager.

Lasst und die Wurzel des Problems erforschen.

Wir sind eine Nation, die jedes Jahr über 135.000 Hunde und Katzen aussetzt. 600.000 Hunde streunen frei über den heimatlichen Boden und nur 33 % werden vom Hundefänger eingefangen und in die Lager gebracht. Die Regionen mit den meisten Streunern sind:
Puglien: 70.600
Kampanien: 70.000
Sizilien: 68.000
Calabrien: 65.000
Lazio: 60.000.
Der Süden ist - wie man sehen kann- der Teil von Italien, der am meisten betroffen ist von diesem Problem. Der Süden ist auch die Gegend mit der größten Korruption und Kriminalität. Es genügt, den Umsatz der Cosa Nostra, der Camorra, N´drangheta und Sacra Corona Unita zu analysieren, der die 130 Milliarden Euro im Jahr erreicht, um es zu verstehen.
Die Einkünfte der N´drangheta im Jahr 2007 waren ca. 44 Milliarden Euro, die den 2,9 % des nationalen Bruttosozialprodukt gleichkommen.
Wenn man die Korruptionrate untersucht, indem man sie in Prozenten nach Korruptionanzeigen angibt, hat man das folgende Bild:
Sizilien 13 %, Kampanien 11,46 %, Puglien 9,44 %, Lombardei 9,39 %,
Calabrien 8,19 %.
Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Waffenhandel, Drogenhandel, Gewalt, Prostitution, Versklavung, Schwarzbau, Zoomafia, Brandstiftung, Abholzung und
Vergiftung der Erde und des Meeres mit Schiffen, voll mit Giftmüll.
Und jetzt die Canile- Lager.

Die Wurzel des Problems ist,
dass wir die Welpen auf den Autobahnen aussetzen, wir setzen Hunde und Katzen aus wie gebrauchte und zerquteschte Bierdosen.
Letztes Jahr haben wir 90.000 Katzen und 45.000 Hunde ausgesetzt.
Dieses Jahr nur im Monat Juni 65.000 Katzen und Hunde.
Das ist die Wurzel des Problems. Aber paßt auf, das Aussetzen schafft Vermögen, macht die Leute reich. Und so ist man bei der Kommerzialisierung des Tieres, ob lebend oder tot, angekommen.

Lasst mich kurz erklären, wie der Verstand eines Canile-Lager Betreiber arbeitet:

Zuallererst wählst du bevorzugt ein Gebiet, wo das Gesetz eine Farce ist. Der Süden ist perfekt. Die Gebiete Benevento, Campobasso, Caserta, Irpinia, die Gebiete von Molise, von Sizilien, der Basilikata, von Kalabrien, sind ideal für dieses Vorhaben. Du wählst ein Gebiet mit einer hohen Zahl an ausgesetzten Tieren. Kampanien ist perfekt (mal lese das Buch von Saviano oder man nehme die CD Gomorra von Matteo Garrone aus eurem örtlichen Video Shop und man wird verstehen, um was es geht).

Versichere dich, solide Kontakte zu haben: egal, ob Zentrum, Links oder Rechts.
Werde Freund der Kirche. Spende großzügig an die örtlichen Kirchen.
Versichere dich, eine Statue vom Papst Pio in deinem Haus zu haben.
Vermeide wie die Pest San Francesco. Er liebt die Tiere. Das passt nicht zu uns.
Wenn du erst solide Kontakte hast, versuchst du aufzutreten wie ein Wohltäter. Wie Marlon Brando im "Paten".
Wenn du das getan hast, baust du einen Canile an einem verlassenen und abgelegenen Ort.
Versichere dich, dass es eine nicht leicht zugängliche Gegend ist.
Versichere dich, dass der Canile, wie viele Canile in Kalabrien, hohe Mauern hat. Schweigen und Privatspähre sind absolut ausschlaggebend für das Gelingen des Vorhabens. Wie in den Lagern der Nazis darf die Sichtbarkeit nicht erlaubt sein. Sonst drehen die Tierschützer durch. Sie sind verrückt und krank.
Wenn der Canile fertig ist, beschäftige bevorzugt ausländische Arbeiter, die du kontrollieren kannst, damit sie nicht sprechen. Wenn sie sprechen, schaffen sie große Probleme. Wenn sie sprechen, entlasse sie und zeige sie an, um sie in ihr Land zurückschicken zu lassen.
Wenn der Canile fertig ist, mach einen Vertrag mit den Gemeinden der Gegend - im Fall des bekannten Canile von Cicerale, nicht weit von Paestum, sind 97 Gemeinden in das Unternehmen verwickelt.
Benutze dein Charisma. Gebe reichtlich Schmiergeld, Öle die Maschine.
Knüpfe solide Kontakte. Wähle die stärkste Partei, aber verhandle auch mit der Opposition.
Versichere dich, gute Verbindungen mit dem örtlichen Richter zu haben.
Baue solide Kontakte mit den Multinationalen der Vivisektion auf. Verkaufe Streuner an die Mengele der Welt.
Dann kannst du Hunde einfangen gehen. So viel eingefangen soviel verdient.
Jeder eingefangene Hund bringt 50 Euro mehr monatliche oder jährliche Gebühr, die du mit den verschiedenen Gemeinden vereinbart hast.

Sei schlau, Hunde einfangen, mehr Instandhaltungsaufwand, mehr tote Hunde mit Einäscherung, das ergibt einen schönen Haufen Euro.
Folge einem fließenden Rhythmus, mehr Hunde lebend oder tot, mehr grüne Dollar !

Versichere dich:
eine nationale Kontrolle der Canile wird niemals effektiv sein.
Oder wir sind besoffen.
Dass im Canile keine Videoüberwachung ist.
Die Besichtigungen sind verboten, so dass keiner weiß, was im Canile geschieht. Die Sterilisation wird nicht in entsprechender Weise ausgeführt.
Die Sterilisationen müssen gering sein, so dass Welpen geboren werden und zu weiterem Geld führen.
Die medizinischen Kontrollen sind nicht angemessen, im Gegenteil sie sind nicht existent.
Die Amtstierärzte ASL sind abwesend, besser als bestochen, so wirst du dir sicher sein können, dass sie immer falsche Berichte schreiben, in denen es heißt, dass alles gut läuft.
Wenn ein Mikrochip gesetzt wird, dann nur begrenzt. Wenn einer einen Hund will, gibst du ihn nicht zur Adoption frei, je weniger Hunde du im Canile hast, desto weniger Geld verdienst du.
Erinnere dich: die Adoptionen sind fatal für die Einkünfte.
Mach alles, was möglich ist, um der Adoption nicht zuzustimmen.
Die Tierschützer sind unter Kontrolle und werden erpreßt:
"Wenn du jemanden sagst, was hier passiert, findest du hier geschlossene Türen. Das ist Casa Nostra."

Wenn die Tierschützer sich jemanden nähern, gehe mit dem Gewehr raus. Keiner weiss, dass die Hunde sterben, und wenn ein Hund stirbt, vermeide, den Tod anzuzeigen, so erhälst du weiterhin die Zuschüsse.
Dass der Canile immer voll mit Hunden ist, wenn du zuviele Adoptionen hast, versichere dich, dass die Hündinnen Welpen haben werden.
Habe kein Mitleid, es sind nur Tiere, sie haben keine unsterbliche Seele.
Frage den örtlichen Priester und er wird es dir erklären.

Kümmere dich nicht um:

die Anzahl der Hunde in den Zwingern,
die tierärztl. Kontrolle
den körperl. Zustand der Hunde
die Tatsache, dass die Ratten das Futter der Hunde fressen,
dass die blinden Hunden vor Hunger sterben, weil sie die Futterschüsseln nicht finden,
dass die Hunde sich untereinander vermehren,
die Hunde mit den getrennten Stimmbändern, ohne Augen und ohne Beine,
die Hunde mit den amputierten Pfoten und mit schrecklichen Wunden,
die Hunde, die sich andauernd im Zwinger um sich selbst drehen,
verletzte Hunde, massakrierte oder sterbende Hunde,
kranke Hunde mit schrecklichen Krankheiten und die an Krebs sterben,
Hunde, die die Aktivisten zum Spaziergang abholen und wenn sie zurückkommen in den Canile, verzweifelt heulen.
die Sterblichkeitsrate, die die 97 % erreicht hat, wie das bekannte Canile - Lager von Cicerale,
die Tatsache, dass die Tiere 14 oder 15 Jahre lang nicht aus ihrem Zwinger herauskommen,
die Tatsache, dass Hunde im Zwinger geboren werden und im Zwinger sterben,
um die Medien, die Journalisten, denen die Hunde egal sind und sich nur für die Frauen von Berlusconi interessieren,
um die Tierschützer, die beschämend zerstritten sind,
sie wollen uns verurteilen, aber die Politik wird uns verteidigen.

Das Gesetz und die Macht der Politiker wird alles stoppen.

Sorge dich nicht
wegen der minsteriellen Inspektionen, die politische Macht wird uns beschützen mit ihren römischen Kontakten und wird jede Aktion beenden,
wegen dokumentierter Anzeigen: sie können verschwinden wie die Dokumente von Cicerale, die sich in Luft aufgelöst haben.
Wegen der Carabinieri und der Polizei: sie kommen und machen nichts. Wir sind gut geschützt,
wegen der Richter (Justizbeamten), biete einem ihrer Verwandten einen Job an.
Wenn die Behörden den Canile schließen. Sei schlau wie Cafasso
(Betreiber des Canile Cicerale), der die Hunde von Cicerale nach Cirò Marina in Kalabrien gebracht hat, 400 km weit weg.
Wenn du Hunde von einem Canile in den anderen verlegst: kranke, sterbende oder blinde... alle in einen großen Lieferwagen, dort geht es ihnen gut. Und wenn sie sterben, ist das der Wille Gottes: er ist der Herr, der das Leben gibt und wieder nimmt.

Zum Schluß noch zwei Geschichten:
Bei der ersten geht es um entartete Familienbande,
bei der zweiten um den reinen Horror.

Der Eigentümer vom Canile in Cicerale ist Cafasso. Einer der von den Tierschützern am meisten gehaßten Männern in unserem Land. Das ist das Netz, das er geschaffen hat, um seine Unternehmungen zu verdecken.
Cafasso war ein Berater der Comunità Montana von Torre Orsaia, der Bürgermeister und Ex-Bürgermeister von Cicerale waren Teil der Aktion, der Richter Martuscelli verabschiedete die üblichen Freisprüche: wie die drei Affen: ich sehe nicht, ich höre nicht, ich spreche nicht.
Nese, der Leiter der bekannten ASL- 3 hatte die Ehefrau des Richters unter seinen Angestellten.
Ein Neffe von einem Richter machte das Einfangen der Hunde für Cafasso.
Die Carabinieri und die Nas waren aus offensichtlichen Gründen, unfähig einzuschreiten. Ein familiäres Netz, Konspiration und Schweigen.
(document of the 29, 07. 2009, signed by Arkus, la Zampa e la Mano, Amicicani e Lega Nazionale in Difesa del Cane sezione: Puglia)

Ergebnis: Der Welpe, den ihr auf dem Foto seht:
http://www.lasaggezzadichirone.org/site/wp-content/uploads/2009/10/cucciolo.jpg

Die andere Geschichte betrifft die Stadt Modica in Sizilien.

(von mir: die GRAUSAME JAGD AUF STREUNER im FRÜHJAHR 2009 in SIZILIEN)

Im März 2009 wurde ein Kind von 10 Jahren, Giuseppe Brafa, im Stadtviertel von Scicli der Stadt Modica, nicht weit von Ragusa, von einem Streunerrudel getötet. Die Bevölkerung war selbstverständlich geschockt, aber keiner konnte erklären, dass der Tod des Kindes von der Tatsache verursacht wurde, dass es in Sizilien eine Riesenmenge von unzivilisierten (menschlichen) Bastarden gibt, die über 68.000 Hunde im Jahr aussetzen.
Das war der Grund, warum das geschehen ist.
Der Grund war, dass die Hunde nicht eingefangen und nicht in den Canile gebracht und nicht adoptiert wurden.
Die Hunde sind nicht Streuner aus eigenem Wunsch.
Ein Priester, Don Salvatore Cerreto, begann in der Kirche von San Giorgio in Modica gegen die Tiere zu predigen.
"Wir leben in einer Gesellschaft der Idole (auch Götzenbilder),
in der auch die Tiere die Stelle eines Menschen einnehmen."
(La Reppublica 18.3.2009.)
In wenigen Worten sagte der heilige Mann, wenn man andere Lebensformen respektieren würde, andere Lebewesen, dann sei man ein Heide. Affen anbeten, Stücke aus Holz und phallische Symbole. Nach der Rede begannen die Leute eine "Lynch Party" zu organisieren und der Brügermeister von Modica Antonello Buscema begann in seinem Dialekt oder etwas seinem Dialekt ähnliches zu schreien: " Nieder mit dem Hund, ich erschieße ihn!"
Und das Massaker begann. Sie schossen auf die Hunde von allen Seiten.
Man kann Fotos der Carabinieri sehen, die auf die Hunde am Strand schießen. (La Reppublica 18.03.2009). Zu diesem Zeitpunkt intervenierte das Innenministerium, Roberto Marono, um des Massaker zu beenden.
Man konnte nicht ignorieren, was geschehen ist. Der geniale sizilianische Schriftsteller Vincenzo Consolo, Gewinner des Hexen-Preises, sehr wohl über die Fakten informiert, ist von großer Klarheit gewesen und hat erklärt, dass "die Menschen, die Tiere verehren, gerne die Fremden tot sehen möchten". (La Reppublica 17.03.09).
Wir waren also laszive Heiden und sind zu Neo-Nazi-Tierschützern mutiert.
Das Genie Siculo, Erbe von Tomasi di Lampedusa und Pirandello, hat uns informiert, dass, wenn man andere Lebensformen respektiert, man automaitsch zu schmutzigen Rassisten wird. Nie wird man aufhören, in dieser Welt etwas zu lernen. Einmal las ich, dass ein Ratsmitglied in Palermo, das unglaublicherweise Nerone hieß, ein Angebot machte: den Kopf der Streuner, Hund oder Katze gegen eine gewisse Summe Euro. Ich glaube, es waren 25 Euro. So löste man das Problem der Streuner in Palermo. Die Nachricht erschien auch im englischen The Indipendent ("Dog´s Sicilian enemy"). Er wurde sofort entlassen, aber er hat es versucht.

Gandhi sagte, sag mir wie du die Tiere behandelst und ich sage dir, in welcher Nation du lebst.

In Italien haben wir die Gesetze vom 14. August 1993, die festlegen, dass
"die streunenden aufgefundenen Hunde, eingefangen, oder jedenfalls in die Canile eingeliefert, nicht getötet werden dürfen."
Und der Artikel 544 des Strafrechts besagt: " Delikte gegen das Empfinden für die Tiere", er sieht vor, dass "jeder, der wegen Grausamkeit oder aus Not, den Tod eines Tieres verursacht, bestraft wird mit Gefängnis von 3 bis 18 Monaten."

Mich hat der L´Espresso (1.10.2009) überrascht, der eine sehr bewegende Reportage veröffentlicht hat über das Massaker der Delfine seitens der Japaner, acht Seiten und Fotos.
L`Espresso sieht die Greuel von Taiji, aber nicht die, die in unserem Land geschehen. Katzen und Hunde sind nichts. 5 Millionen Menschen haben Hunde im Haus, aber keiner sagt was.

Nur eine internationale Kampagne zu diesem schrecklichen Problem kann helfen.
Helft uns nur, diese Nachricht zu verbreiten.

Klickt hier:
http://www.ahimsa.it/canili%20gomorrah%20foto.html

und bitte, informiert alle eure Kontakte über das, was in Italien geschieht.
Helft den Hunden, die ihr auf der Seite gesehen habt.
Italien ist die Wiege Europas gewesen: das kann nicht tolleriert werden.
Paolo Ricci[/quote]


Zuletzt von Monika am So 21 Nov 2010, 11:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am So 14 Nov 2010, 14:35

Eintrag vom 23. Juli 2010:

Aktueller Italienbericht von der Pfotenhilfe Europa

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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 20 Nov 2010, 21:39

Prozeß gegen den Inhaber des Canile di Cicerale:

Zweimal wurde der Angeklagte nicht ordnungsgemäß -Formfehler! - zu seiner eigenen Verhandlung geladen und ist nicht erschienen. Was für ein Zufall...
Unter solchen Widrigkeiten müssen italienische Tierschützer gegen den Betreiber des Canile di Cicerale kämpfen, aber sie haben die Staatssekretärin Francesca Martini auf ihrer Seite.

http://www.chiliamacisegua.org/2010/03/29/cicerale-cafasso-rinviato-a-giudizio/
http://www.comunicati.net/comunicati/societa_civile/associazioni/animaliste/138222.html


Update vom 29. Oktober 2010

Salerno- Cicerale: Strafverfahren gegen M. Cafasso.
Menschliches Versagen, teuflisches Durchhalten!

Montag 25. Oktober, im Gerichtshof von Vallo della Lucania, ein neuer Termin für das Verfahren gegen M. Cafasso, Inhaber der Oasi San Leo, der Ort ist besser bekannt unter den Namen Canile von Cicerale, ansonsten auch Canile des Grauens und Inferno von Cicerale genannt.
Die Anhörung, festgesetzt auf 11 Uhr, anwesend war die Coordinazione Legale, zu der gehört die
Lega Nazionale per Difesa del Cane, die LAV, die Associazione Zoofila Salernitana,
Animal Asia Foundation, ENPA, ANPANA, LIDA, UNA, Carmine Longo, Associazione Canili Lazio.
Anwesend im Gerichtssaal waren die NAS von Salerno in Person des Maresciallo A. C., die Anwälte von M. Cafasso, an Letzteren werden wir uns erinnern, er ist angeklagt der Verbrechen der Tierquälerei und des Einsperrens unter mit ihrer Natur unvereinbaren Bedingungen, der Unregelmäigkeiten bei der Abwasserentsorgung und der Tierkörperbeseitigung.
Der einzig Abwesende im Saal war eigentlich er, dem zum zweiten Mal, leider und wegen eines Fehlers!, die Carabinieri die Bekanntmachung der Sitzung nicht mitgeteilt hatten.
In diesem Fall könnte man sagen: Irren ist menschlich, durchzuhalten ist teuflisch.
Wir werden abwarten und sehen, ob das nächste Mal die richtige Zeit sein wird,
der 4. April 2011

Update vom 2. April 2010

Die Anhörung ist verschoben worden wegen eines Formfehlers, auf den 25. Oktober.

Die Nachricht

Canile di Cicerale (Salerno), der Besitzer ist angeklagt wegen Tierquälerei und Unregelmäßigkeiten bei der Abwasserentsorgung und der Beseitigung der Kadaver: Anhörung am 29. März.

Heute Vormittag findet die erste mündliche Verhandlung am Gericht Vallo della Lucania (Salerno) statt in dem Prozeß, in dem der Besitzer des Canile "Oasi San Leo" von Cicerale (Salerno) angeklagt wird,
der Canile ist im Dezember 2008 von den Carabinieri der NAS beschlagnahmt worden, nach Jahren der Anzeigen, Beschwerden und zahlreichen parlamentarischen Anfragen.

Sie gingen alle ins Leere, hängen in der Schwebe.

Die Anklageschrift, verfaßt von Staatsanwalt Renato Martuscelli, beschuldigt den Besitzer des Canile der Verbrechen der Tierquälerei, des Wegsperren unter unerträglichen (mit ihrer Natur unvereinbaren) Bedingungen, der Unregelmäßigkeiten in der Abwasserentsorgung und der Beseitigung der (Hunde-)Kadaver.

Die italienische Tierschutzorganisation "Chiliamacisegua" gibt bekannt, dass sie es war, die es geschafft hat, im Herbst 2008 wieder die Aufmerksamkeit der Medien für den Canile di Cicerale und erneut Proteste zu entfachen, dass sie jetzt Danke sagen will, da Cafasso angeklagt worden ist, und in der Erwartung darauf, dass die Justiz endlich ohne (rosarote) Brille die Wirklichkeit der schrecklichen Zustände sieht, unter denen die Hunde hinter den Mauern dieser "Oase" verreckt sind,
und es folgt eine Danksagung an die Staatssekretärin Francesca Martini und ihre Mitarbeiter, die die Arbeit der Orga von Anfang an, besonders aber im vergangenen Jahr, unterstützt haben, so dass solch ein Massaker aufgedeckt, verbreitet und angezeigt werden konnte,
ein Massaker, das 20 Jahre lang ungestraft möglich gewesen ist.

Die Danksagung richtet sich an Staatssekretärin Francesca Martini, die immer für die Schließung des "System Cicerale" gekämpft hat, und an ihre mutigen Mitarbeiter.
Danke an eine Dottoressa R., sie hat den Canile überwacht.
An eine Journalistin und Ehrenvorsitzende der Orga Chiliamacisegua,
sie hat die bittere Wahrheit ans Licht gebracht und die unveröffentlichten Daten,
ihre Nachforschungen wurden vom Ministerium in einem zivilrechtl. Antrag der Staatsanwaltschaft übernommen.
Danke einem Journalisten, der ohne Angst die Verzweiflung der Tierschützer gezeigt hat und die der armen eingesperrten Tiere.
Danke dem Schriftsteller Paolo Ricci, der Cicerale auf seine Weise kommentierte,
das Gomorrah der Tiere.
Dank an alle, die beständig dabei geblieben sind, und die die kämpferischen E-Mails gegen Cicerale unterschrieben haben,
http://www.chiliamacisegua.org/randagiamoli/
Danke an die Tierschützer und Tierschützerinnen und den Tierschutzorganisationen, die nicht aufgegeben haben zu kämpfen.

"Und die es zur Tatsache gemacht haben: Cafasso ist angeklagt!"

"Die Verurteilung von Cafasso und anderer möglicher Täter wird der Preis sein für unsere gemeinsamen Bemühungen, für unser alle Engagement.

Der einzige Preis, der diese Arbeit auszeichnen kann.
Chiliamacisegua"


Zuletzt von Monika am Mi 08 Dez 2010, 16:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Di 30 Nov 2010, 17:53

Monika schrieb:
Monika schrieb:TASSO-Newsletter vom 15.10.10


Italien sehen und sterben:
Canili – Lager des Todes für unschuldige Hunde


Die drei Tierschutzorganisationen TASSO, Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) machen sich erneut für die Hunde in Italiens Canili stark. Dazu besuchten sie am 12. Oktober die stellvertretende Botschafterin Italiens, Frau Pulgliso, in Berlin. Laut Recherchen des ETN werden schätzungsweise 500.000 Hunde in den zirka 1.000 italienischen Hundelagern zusammengepfercht und unter erbärmlichsten Bedingungen gerade so am Leben erhalten. Der Grund: In Italien ist die Tötung von Straßenhunden seit 1991 per Gesetz verboten. Aus dieser an sich begrüßenswerten Regelung hat sich in kürzester Zeit ein Millionengeschäft privatwirtschaftlich organisierter Firmen etabliert, weil die Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren. Der italienische Staat unterstützt die Hundehöllen pro Hund und Tag mit durchschnittlich vier Euro. Das macht im Jahr 730 Millionen Euro legale Einnahmen! Kein Wunder, dass dort jeder Hund willkommen ist und die Vermehrung unterstützt wird. An medizinischer Versorgung fehlt es ebenso wie an Zuwendung, frischem Wasser und Futter. Tote Tiere werden nicht entsorgt, neue Hunde immer wieder in die Zwinger dazu gestopft. Tödliche Beißereien sind an der Tagesordnung. Die Tierschutzorganisationen hegen den berechtigten Verdacht, dass italienische Banden die Hunde inzwischen sogar aus dem Ausland nach Italien holen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Neben dem Vergehen an den Tieren ist die Situation auch aus seuchenschutzrechtlicher Sicht riskant.

Schon einmal haben Sie, liebe Tierfreunde, gegen das Vergehen an den italienischen Hunden protestiert. Damals kamen mehr als 15.000 Unterschriften zusammen. Leider noch nicht genug in den Augen der Verantwortlichen, die die Zustände ändern könnten.

Unterstützt wird die Aktion von der ETN-Tierschutzbotschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern. Die Prinzessin, TASSO, der ETN und bmt bitten Sie erneut: Protestieren Sie gegen die Canili in Italien! Mit der ausreichenden Anzahl an Unterschriften haben wir eine Chance, beim italienischen Außenministerium Gehör zu finden. Ihre Unterschriften werden der Botschaft auf jeden Fall überreicht. Protestieren Sie unter:

www.tasso.net

http://www.tasso.net/Helfen/Aktionen-unterstutzen/Todeslager-in-Italien

©️ Copyright TASSO e.V.


Ein Update, wenn auch mit einigen Textwiederholungen:

http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=51

"Italien sehen und sterben: Canili – Lager des Todes für unschuldige Hunde
Helfen Sie den Hunden mit Ihrer Unterschrift, und unterzeichnen Sie unsere Petition!
Die drei Tierschutzorganisationen Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Europäische Tier- und Naturschutz und TASSO machen sich erneut für die Hunde in Italiens Lagern (Canili) stark und rufen die Öffentlichkeit zur Unterstützung auf. Protestieren Sie mit uns gegen die fürchterlichen Zustände in den italienischen Hundelagern. Unterstützt wird die Aktion von der ETN-Tierschutzbotschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern.

Mit der ausreichenden Anzahl an Unterschriften haben wir eine Chance, beim italienischen Außenministerium Gehör zu finden – das sicherte uns die stellvertretende Botschafterin Italiens Frau Pulgliso bei unserem Gesprächstermin am 12. Oktober in der in Berlin zu. Ihre Unterschriften werden der Botschaft auf jeden Fall überreicht.

Der Hintergrund: Laut Recherchen des ETN werden schätzungsweise 500.000 Hunde in den zirka 1.000 italienischen Hundelagern zusammengepfercht und unter erbärmlichsten Bedingungen gerade so am Leben erhalten.

In Italien ist die Tötung von Straßenhunden seit 1991 per Gesetz verboten. Aus dieser an sich begrüßenswerten Regelung hat sich in kürzester Zeit ein Millionengeschäft privatwirtschaftlich organisierter Firmen etabliert, weil die Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren. Der italienische Staat unterstützt die Hundehöllen pro Hund und Tag mit durchschnittlich vier Euro. Das macht im Jahr 730 Millionen Euro legale Einnahmen!

Kein Wunder, dass dort jeder Hund willkommen ist und die Vermehrung unterstützt wird. An medizinischer Versorgung fehlt es ebenso wie an Zuwendung, frischem Wasser und Futter. Tote Tiere werden nicht entsorgt, neue Hunde immer wieder in die Zwinger dazu gestopft. Tödliche Beißereien sind an der Tagesordnung. Die Tierschutzorganisationen hegen den berechtigten Verdacht, dass italienische Banden die Hunde inzwischen sogar aus dem Ausland nach Italien holen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Neben dem Vergehen an den Tieren ist die Situation auch aus seuchenschutzrechtlicher Sicht riskant.

Hier können Sie protestieren"

http://www.tasso.net/Helfen/Aktionen-unterstutzen/Todeslager-in-Italien

In der Mitgliederzeitschrift des BMT vom 4. Dezember 2010
kann man folgenden Bericht nachlesen:

"Vom Welpenalter bis in den Tod
HUNDEHÖLLE ITALIEN"

Auszug:
"Mit einer ausreichenden Zahl an Unterschriften, so die Zusage aus der Botschaft, werde die "Angelegenheit" im italienischen Außenministerium Gehör finden. Die Tierschutzorganisationen und ihre Botschafterin hatten deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit nicht länger bereit sei, dem tierquälerischen Umgang mit Hunden tatenlos zuzuschauen und auch der Tourismus empfindlich darunter leiden werde.

JETZT ZÄHLT JEDE UNTERSCHRIFT!
HELFEN SIE DEN HUNDEN IN ITALIEN!

Bitte unterzeichnen Sie die Protestnote unter

www.bmt-tierschutz.de"
das führt dann zu diesem Link
http://www.tasso.net/Helfen/Aktionen-unterstutzen/Todeslager-in-Italien

"Die gesammelten Unterschriften werden wir in der Botschaft überreichen und den Kontakt zum amtierenden Außenminister Italiens, Franco Frattini, suchen."

Den ganzen Artikel bitte hier nachlesen auf S. 12 (runterscrollen):

http://www.bmt-tierschutz.de/Dateien/RDT/Aktuell.pdf

Ob die Tourismuskeule wirken wird, bezweifle ich.
Dazu fällt mir eine Italienerin ein, die gegen die Zustände in den Canili protestiert und
wegen der untätig bleibenden Behörden - trotz Anzeigen, Beschwerden und parlamentarischen Anfragen und nichts geschieht - in einem ital. Blog geschrieben hat,
dass hier wohl die Roten Brigaden zurückkommen müßten.... Teufel1
weil man auf rechtsstaatlichem Weg nicht durchkommt.

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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Mo 02 Mai 2011, 12:26

Die italienischen Tierschützer jubeln:

"Nach RIETI jetzt auch CICERALE....so eine Nachricht wollen wir
jeden Tag!"

"CICERALE CHIUSO" Cicerale geschlossen
"Ein Sieg für alle Frauen."

http://www.geapress.org/editoriale/chiuso-cicerale-fotogallery/14784
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Mo 02 Mai 2011, 17:39

Monika schrieb:Die italienischen Tierschützer jubeln:

"Nach RIETI jetzt auch CICERALE....so eine Nachricht wollen wir
jeden Tag!"

"CICERALE CHIUSO" Cicerale geschlossen
"Ein Sieg für alle Frauen."

http://www.geapress.org/editoriale/chiuso-cicerale-fotogallery/14784

"Cicerale geschlossen (Fotogallery)
Ein Sieg für alle Frauen.
von Camilla De Sanctis, 30. April 2011

Ciceralensis. Oasi San Leo.
Ein idyllischer Name für ein Lager, das endlich geschlossen worden ist.
Nach 14 Jahren der Anzeigen, nach 21 Jahren der Ausbeutung, der Hunde.
Wenn man sich dem Canile nähert, von der gut gepflegten Grünanlage vor dem Eingang mit dem Denkmal des Hundes mit dem Napf "Ciotola", muß man an den Soundtrack eines Horrorfilms denken.
Ein Musikstück für Kinder, eine Melodie, für einen Serienkiller in action.

So viele Tierschutzorganisationen, Anzeigen, die über Jahre den Schrecken hinausgeschrien haben, dass in diesen Zwingern die Hunde verrecken, so ähnlich wie in den KZs der Nazis.

Tausende von Hunden haben ihr Leben an diesem Ort verloren.
Unter der Deckung der Institutionen, die die Ungerechtigkeit zugelassen haben zum Schaden der Hunde und für den Profit der Spekulanten.
In Italien gibt es von den "Ciceralensen" viele, zu viele.

Hier die Hunde, verachtet und gehaßt, mißhandelt, am Verhungern,
eingefangen an weit entfernten Orten und in die unerreichbare und uneinsehbare Einsiedelei gebracht,
dagegen haben Tierschützer ganz Italiens, aber vor allem Frauen, zu allen Zeiten Anzeigen und parlamentarische Anfragen gemacht und schließlich haben sie wirksame Maßnahmen der Regierung erreicht.

Elisa D´Alessio schrieb zuerst und dann die LAV im Bericht Business Streuner vom 22. Juni 1997
"Sommer 1997, was hat sich geändert in sechs Jahren seit (dem Erlaß von)281/91?
... Kampanien: viele Anzeigen, und einmal auch von der NAS geschlossen, der Canile Ciceralensis, Firma des Mauro Cafasso, in der Gegend von San Leo gelegen,
es ist eine Einrichtung halb Hunde - halb Wildschweinzucht.
.........
Der Eigentümer hat (Übernahme-)Verträge mit verschiedenen Gemeinden der Provinz Salerno,
aber er reicht bis nach Kalabrien.
Viele Verträge sind nur Überlassungsverträge, aber sie geben kein Geld zum Unterhalt der Hunde.
Welches Ende haben die Hunde?"


Die Zeugin Annamaria P., erste Unterzeichnerin des L. Q. 281/91, machte sofort eine parlamentarische Anfrage. Es war zu Zeiten des Fax, der handgeschriebenen oder mit der Schreibmaschine verfaßten Briefe, die die Verwalter überschwemmten, vollkommen taub für die Appelle für die armen eingeschlossenen Hunde.
Inzwischen machte Cafasso ungestört weiter mit seinem Business.

Darüber schrieb Stella (Pende) in ihrem Untersuchungsbericht "Die Mischlinge bleiben draußen" im März 2005 in Panorama.

Juni 2006, Anzeige von Angela L., mit einem leidenschaftlichen Bericht darüber,
was im Inferno von Dante noch fehlt: Der Canile von Cicerale.
"Absoluter Herrscher über 2000 Lebewesen, von Gott geschaffen nach seinem Bild und Gleichnis wie alles, was auf dem Planteten Erde existiert, und von Cafasso eingesperrt, entblößt, gefoltert,
dazu gezwungen seine eigene Identität als Tier, als Teil des Universums, als treuer Begleiter für die Ewigkeit aufzugeben".

Das berichtet Angela.
"Um diesen Höllenkreis zu erreichen, mußte ich zwei Stunden fahren,
eine Haarnadelkurve nach der anderen, ....
eine andere Welt, an den Grenzen der Realität, ....
das Refugium von Cicerale, ..
Quadratkilometer Wald haben sich im Sommer in Krematoriumsöfen verwandelt und in lehmartige Sumpflöcher im Winter.
Auch die grüne Wiese hat aufgehört zu existieren, sie ist ausgelöscht von dem Abrieb der Haut von Hunderttausenden von Hunden, die diesen Alptraum passieren mußten.
Nicht ein Bellen, aber ein Grollen von Bellen aus allen Hügeln, eine kleine kurvenreiche Straße, die mich zum Eingang des Gulag brachte."


" Ein schöner Eingang, von Bäumen gesäumt, der Weg ist gefliest und von schönen Steinen eingefaßt...
..........
ein, zwei, fünf, zehn, zwanzig, dreißig Hunde, Rüden mit Hündinnen,einige trächtig,
Welpen mit Erwachsenen, kleine Hunde mit sehr großen Hunden, Skelett-Hunde,
schmutzige Hunde , zusammengeklebtes dichtes Fell, abwesende Blicke, Schaum vor dem Mund,
dem Tod überlassen in den Ecken und Ritzen oder in dem, was von den Hundelagern im versunkenen Zement übrig blieb in der stinkenden Erde,
Hunde vom Menschen verlassen, aber unter diesen Bedingungen auch von Gott verlassen.
Das Areal mit den Zwingern hatte in seiner Gesamtheit eine Steigung von 80 %,... ein Tierarzt
der zuständigen ASL rechtfertigte die hohe Sterblichkeitsrate in dem Canile durch Todesfälle wegen Herzstillstand."


Auch die Erinnerungen von Gilda (Fucci) an Cicerale kommen wieder:
"Die Sektion der Lega di S. Girogio del Sannio ging durch sehr schwierige Zeiten, besonders seit Emilio N. die Hunde der Gemeinde Neapel unterbringen mußte (...), er dachte wohl, sie gut in Cicerale unterzubringen.
Noch heute erhebt sich am Eingang des Canile ein Denkmal zu Ehren des Hundes Ciotola,
die Inschrift lautet:
Hier hat der Hund Ciotola sein Zuhause gefunden! Leider nur für eine sehr kurze Zeit,
Ciotola ist tot, er ist wenige Tage später verblutet, wegen der Bisse der anderen Hunde,
so hat er sich aus der Hölle von Cicerale befreit."

Die eklatante Mißachtung der Verwalter, die Anzeigen regelmäßig abgeheftet haben,
die ASL SA3 gab nur positive Kommentare zu dem Canile ab.
Die NAS hat wiederholt die Einrichtung betreten, sie haben eine administrative Beschlagnahme vorbereitet.
97 Gemeinden haben einen Vertrag mit dem Canile,
mindestens 1200 tote Hunde jedes Jahr,
5 Personen für die Versorgung von 1500 Hunden,
und das für Jahre, für Jahrzehnte, und alles war in Ordnung!

2006 hat eine große Gruppe von Tierschutzoranisationen, Aipa, Una, Lega del Cane, Ass. Mi Fido, Ass. Zoofila, Sanseverivese, Coordinamento Animalista Salernitano
eine Petition herausgegeben, die 15.000 Unterschriften sammelte.
Sie beschrieben die Situation im Canile di Cicerale: ..."

oben nachzulesen, mein post vom 13. Nov. 2010
(zur Info über die Zustände in Cicerale)

"Es gab eine parlamentarische Anfrage von Villari de L.M.,
der forderte Ermittlungen auf Ministerebene über die 2000 eingesperrten Hunde.

2008 beginnt die Tierschutzorga Chiliamcisegua Druck auf das Gesundheitsministerium auszuüben, um den Fall Cicerale zu lösen,
dank an Rosanna, Corinna, begleitet von den brillianten Untersuchungen von Stefania, im La Padania veröffentlicht.

Schließlich wird der Canile am 16. Dez. 2008 beschlagnahmt,
die Maßnahme wird von der NAS und Carabinieri ausgeführt zusammen mit den Tierärzten der ASL SA3, auf Weisung es Staatsanwaltes von Vallo della Lucania.
Einige Tage zuvor fand die verwaltungsmäßige Beschlagnahme eines Teil des Canile statt,
inzwischen ist das Video, gedreht von Striscia la Notizia (TV, Nachrichtensender) als Beweisstück der Untersuchung übernommen worden.

Wieder ist es eine Frau, die den Unterschied ausmacht,
Francesca Martini, die als Unterstaatssekretärin den Canile di Cicerale schließen will und kann.
Die ministeriale Inspektion von 2009 widerlegt ein für alle Mal die "guten" Berichte der örtlichen ASL: im Canile läuft es nicht ordnungsgemäß, es ist nicht o.k.
Vielleicht sind die Todesfälle nicht auf Herz-Kreislaufstillstand zurückzuführen!

Aber dieses Mal macht auch der Bürgermeister seinen Teil
(von mir: er macht endlich mal seine Pflicht),
der Cafasso hat nicht mehr die Berechtigung, die Hunde zu halten
gemäß der Ordinanza sindacale n° 18 vom 25. Mai 2009.
(Verordnung des Bürgermeisters, das war der Entzug der Betriebserlaubnis!!!)
Nach Jahren beruft sich ein Bürgermeister auf das Tierschutzgesetz und das Wohlergehen der Tiere auf seinem Gebiet. (Art. 3 DPR 31 März 1979).

Diese Geschichte endet mit Cafasso, angeklagt wegen Tierquälerei, nach 20 Jahren,
mit dem Gesundheitsministerium und verschiedenen Tierschutzorgas, die sich zusammengeschlossen haben und mit den letzten 9 noch eingeschlossenen Hunden, die endlich befreit wurden.

Gestern Vormittag die Räumung, durchgeführt von der Task Force des Gesundheitsministeriums mit den Carabinieri der NAS von Salerno.
Rosalba M., Laura R., Stefania P., Gilda F. und die kleine Segugia Marta
auf dem Foto mit Stefania P. und Dr. Matassa, sind die Letzten gewesen, die den Canile verlassen haben.
Camilla de Sanctis
Redaktion GeaPress."

Schaut die Fotogallerie an, anklicken und ganz runterscrollen
http://www.geapress.org/editoriale/chiuso-cicerale-fotogallery/14784[quote]


Zuletzt von Monika am Di 10 Mai 2011, 18:03 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Gast am Mo 02 Mai 2011, 21:32

danke für die übersetzung...es ist zum heulen, dass es so lange hat dauern müssen...

habe ich das richtig verstanden, dass nun nur noch neun hunde dort waren??? die anderen? gestorben?

ich bin so froh, dass es menschen gibt, die einen langen atem haben, die nicht aufgeben. irgendwann muss sich doch etwas tun...

wie geht es nun weiter mit den hunden aus den verschiedenen provinzen? gibt es andere canili? bessere?

lg nicole

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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Mo 02 Mai 2011, 22:04

2006 haben Tierschutzorgas eine Petition erstellt, mit der sie 15.000 Unterschriften gesammelt haben.
Text der Petition ist hier weiter oben nachzulesen.
Eintrag vom 13. Nov. 2010

Im Dez. 2008 ist der Canile beschlagnahmt worden.
Es gab ja dann 2009 eine ministeriale Inspektion, die die jahrelangen Behauptungen widerlegt hat,
dass dort immer alles ordnungsgemäß abgelaufen sei.
(mein Eintrag über den Prozeß gegen Cafasso vom 20. Nov. 2010).
Entzug der Betriebserlaubnis am 25. Mai 2009.
Ich vermute jetzt mal, einfach, weil ich nix darüber gefunden habe, dass ab da Tierschützer reingehen durften und jetzt war nur noch die letzte "geordnete" Räumung, so wie es auf den Fotos aussieht.

Nachtrag:
Also ich habe nochmal gesucht und gefunden, ein gekürzter Ausschnitt aus dem spannenden Bericht
der Lega del Cane Salerno:

"29.April 2011 -
...
Aus dem Canile "Ciceralensis" hat die Lega del Cane 150 Hunde gerettet,
und nach 2 Jahren der Adoptionen durch die Tierschutzorganisationen
erklärte schließlich das Ministerium, dass der Canile leer ist.
Seit Monaten sind die Sektionen Salerno und S. Giorgio unter Koordination der Zentrale der
Lega Nazionale per la Difesa del Cane aktiv dabei, das Lager von Cicerale nach und nach zu leeren."

Außer der Lega N. per la Difesa del Cane haben mehrere ital. Orgas mitgeholfen
im Kampf um die Schließung:
die LAV, Ass. Canili Lazio-Chiliamacisegua, Animals Asia Foundation,
Oipa und die ENPA, Ass. Zoofila Salernitana, Ortsgruppen Aipa und UNA
"und alle privaten Bürger, die aus diesem Berg ihr persönliches Golgata gemacht haben."

"Vielleicht ist das das Ende einer Epoche", bestätigt Stefania Piazzo,
Mitglied der Task Force des Gesundheitsministeriums
und Journalistin der Tageszeitung "La Padania"
"Cicerale wird zum Symbol des Kampfes für die Schließung der Canile Lager.
Der Canile ist geleert worden.
Die Geschichte ist der erste Akt der Zivilisation. Kein Weg zurück."

http://www.legadelcanesalerno.it/dettaglio_news.asp?id_news=117



Zuletzt von Monika am Mi 04 Mai 2011, 20:54 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Mini-Rudel am Mo 02 Mai 2011, 22:08

http://www.geapress.org/wp-content/gallery/cicerale/dsc00074-copia.jpg

Was für eine Süße!!!!verliebt verliebt verliebt
Sie erinnert mich total an meine Cette!

Kerstin und ihre beiden Hundemädel
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Sa 07 Mai 2011, 21:41

http://www.legadelcanesalerno.it/dettaglio_news.asp?id_news=117

"ALLE RAUS !!!
Freitag, 29. April 2011
Fast zwei Jahre nach dem Entzug der Betriebserlaubnis ( so geschehen am 25. Mai 2009) ist die Task Force zum Schutz der Haustiere, die von der Staatssekretärin Francesca Martini eingerichtet wurde,
vertreten durch Rosalba Matassa und Stefania Piazzo (von mir: das ist die Journalistin der Zeitung La Padania), auf Einladung der Lega del Cane wieder zum Canile gegangen, um die letzten zehn dort eingesperrten Hunde in die Freiheit zu begleiten.

"Ein Kampf um Recht und Gesetz, den ich ohne Unterlaß verfochten habe und der erfolgreich ist dank der ministerialen Inspektionen" bestätigt Laura Rossi, Präsidentin der Lega N. per la Difesa del Cane-
"ein Kampf, der von der Staatssekretärin Martini sehr unterstützt wurde und angetrieben wurde von den journalistischen Ermittlungen, die neben den Tierschützern vor Ort dazu beigetragen haben, einen Wendepunkt ( von mir: den Durchbruch!) zu signalisieren."
Die Staatssekretärin für Gesundheit Francesca Martini hat sich begeistert gezeigt über die Leerung des Canile di Cicerale, nie zuvor in der Geschichte der Canile-Lager - erklärt sie - sei man zu einem Ergebnis gekommen, "das so ein Zeichen setzt und uns ermutigt, im Kampf um die Einhaltung der Gesetze weiterzumachen, Gesetze, die vor allem der Kontrolle der Bürgermeister obliegen, die in erster Linie die Verantwortlichen sind für die Gesundheit und die Sicherheit in ihrem (Gemeinde-) Gebiet."
Aus dem Canile "Ciceralensis" hat die Lega del Cane 150 Hunde gerettet,
und nach 2 Jahren der Adoptionen seitens der Tierschutzorgas, hat heute das Ministerium endlich festgestellt, dass der Canile leer ist."

Seit Monaten sind die Lega Nazionale per la Difesa del Cane, Sektion Salerno und Sektion S. Giorgio del S. unter Koordination der Zentrale, aktiv dabei, das Lager von Cicerale nach und nach zu leeren.
Außer der Lega N. per la Difesa del Cane haben mehrere ital. Orgas mitgeholfen im Kampf um die Schließung:
die LAV, Ass. Canili Lazio-Chiliamacisegua, Animals Asia Foundation, Oipa und die ENPA, Ass. Zoofila Salernitana, Ortsgruppen Aipa und UNA
"und alle privaten Bürger, die aus diesem Berg ihr persönliches Golgata gemacht haben."

" Das ist vielleicht das Ende einer Epoche",
verkündet Stefania Piazzo, Mitglied der Task Force des Gesundheitsministerium und Journalistin der Tageszeitung "La Padania,
"Cicerale wird zum Symbol für den Kampf um die Schließung der Canile-Lager.
Der Canile ist geleert worden.
Diese Geschichte ist der erste Akt der Zivilisation. Es gibt kein zurück mehr."

Es folgen Danksagungen (gekürzt):
an die Task Force zum Schutz der Haustiere
Danke an Rosalba Matassa, Stefania Piazzo, Gaetana Ferri,
an den Genaral der NAS C. P. , und den Carabinieri der NAS von Salerno.

"Danke von der Lega del Cane an die Staatssekretärin Francesca Martini für ihr politisches Engagement und Durchsetzungsvermögen, für ihre Beharrlichkeit und ihre Verständigkeit bei der Ausführung ihres Mandats, für ihren menschlichen und politischen Mut, gewisse Themen anzugehen, womit sie sich schon immer ausgezeichnet hat."
http://www.geapress.org/editoriale/chiuso-cicerale-fotogallery/14784 -- Piera Rosati dir. Ufficio Comunicazione e Sviluppo LNDC comunicazione.sviluppolndc@gmail.com
http://www.legadelcanesalerno.it/dettaglio_news.asp?id_news=117
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am Di 10 Mai 2011, 22:45

Kommentare zur Schließung des Canile di Cicerale
(teils gekürzt, die vollständige Aufzählung der Danksagungen bitte selbst nachlesen)

30. April 2011
geltrude schreibt:
"Ich danke allen, allen, die geholfen haben, das Massaker zu beenden,
der Staatssekretärin Francesca Martini, die unbedingt das Ende eines dieser vielen Canili-Lager wollte, diese Spitze des Eisberges..."
... und Danke an "all die Tierschutzorganisationen, die ein großes Zeichen gesetzt haben, indem sie Hunde aus Cicerale aufgenommen haben,
der Lega N. del Cane, die in einem ständigen Kampf war mit den Rechtsabteilungen und in den Gerichtssälen von Vallo della Lucania und Salerno,
den Sektionen der L.N.D.C, die die Hunde aufgenommen haben, 150 und die letzten 23 wurden von den Sektionen Salerno und Mailand aufgenommen,...."
Danke an
"Striscia la Notizia (der Nachrichtensender),
der Redaktion von La Padania,
schließlich der "allerersten" kämpferischen und zähen Journalistin Stefania Piazzo, die sich an die Stelle der ineffizienten Institutionen gesetzt hat, weil die ihren Aufgaben nicht nachkommen,
um die Tausende von Hunden zu retten und die Rechtmäßigkeit herzustellen.
Jetzt beginnt die sehr sensible Phase der Kontrolle,
damit wie mit der ASL SA vereinbart keine weiteren Hunde mehr reinkommen,
die Phase der Beaufsichtigung über den Verbrennungsofen,
der Aussetzung der Tätigkeit der Hundefänger im Gebiet."

Roberta Scabello schreibt
"Stoppa hat mit Cicerale begonnen, gleich danach, Ihr erinnert Euch,haben die Kamine der Öfen begonnen zu rauchen, ununterbrochen,
als sie mich gefragt haben, wo anfangen, dachte ich, mit all diesen Hunden auf dem Gewissen, aber ich kapierte gleich,dass
DER EINZIGE WEG DER WAR, ALLE DIE CAFASSOS ITALIENS ANZUZEIGEN,
und bis dieser Schrecken besiegt sein wird, würden die Opfer in die Hunderte gehen,
wie so oft in der Geschichte haben die Opfer gegen die Täter gekämpft,
so ist die Geschichte, grausam, aber sie lehrt uns, dass wir die Dinge ändern können,
es genügt dazu der Wille, es genügt dazu Engagement.
Heute fällt ein Symbol, heute wird keiner mehr sagen dürfen,
"ALLES ist ZWECKLOS, DIE DINGE WERDEN SICH NIE ÄNDERN"
DANKE AN EUCH ALLE mit Eurer Liebe werden wir die Welt verändern.
AUS GANZEM HERZEN DANKE
Roberta Scabello, APDA Turin"

"Die Ass. Zoofila Salernitana ist allen zutiefst dankbar,
die aus dem Canile di Cicerale das Symbol der Canili Lager Italiens gemacht haben
und die mit zäher Beharrlichkeit für die Schließung des Canile gekämpft haben und darum, den Betreiber vor Gericht zu bringen.
Wir sind besonders dankbar der Staatssekretärin Francesca Martini und ihrem Team,
der Staatsanwaltschaft von Vallo della Lucania und der Provinz Salerno,
die den Tierschützern unserer Organisation erlaubt haben, im Canile während der ersten 6 Monate der Beschlagnahme tätig zu werden, und eine detaillierte und genaue Dokumentation des Zustandes der Hunde und über die Leitung des Canile zu erstellen.
Das zusammen mit den Tierschützern der UNA"
und anderer Orgas, welche genau, bitte selbst nachlesen-
"und in Zusammenarbeit auch mit den Tierschützern des WWF,
hineingezogen in äußerst kritische Momente, in denen man buchstäblich vor den körperlichen und verbalen Aggressionen geschützt werden mußte.
Die LNDC ....hat nicht nur einen sehr wertvollen Beitrag geleistet zur Aufnahme der Hunde des Canile, indem sie absolut die Orga ist, die mehr Hunde aus Cicerale übernommen hat, aber sie hat auch immer hartnäckig an der Seite des Ministeriums und anderer Orgas gekämpft, um die Schließung und Demontage des Canile zu erreichen.
Natürlich auch Danke an Stefania Piazza, die einzigartige Journalistin,die wirklich mit Mut und Scharfsinn Nachforschungen über Cicerale und über andere italienische Canili Lager betrieben hat:
Ihre Unterstützung mit den Massenmedien ist von enormer Wichtigkeit gewesen, vor allem für die Tierschützer, die im Canile tätig waren, im Schlamm und in der Gülle, während sie unaussprechliche Dinge gesehen haben, unweigerlich ergriffen in einigen Momenten tiefer Bestürzung.
Es ist wirklich schön gewesen für uns alle, dass Stefania bei der Übernahme der letzten neun Hunde im Canile dabei gewesen war.
Besonderer Dank geht an alle Tierschützer der Organisationen, die sich unaufhörlich seit dem Tag der Beschlagnahme bis heute engagiert haben, und die jeden Tag mit dieser Arbeit weitermachen werden, in aller Stille, ohne Aufsehen zu machen.
Dank an die Freunde, die im Hintergrund gearbeitet haben, auch sie ohne Lärm zu machen, ohne ihr Können wäre vieles nicht erreicht worden.
Der Kampf jedoch ist nicht zu Ende:
er geht weiter vor Gericht und hat zum Ziel, dass dem Cafasso verboten wird, mit diesen Aktivitäten weiterzumachen in anderer Form, an einem anderen Ort.
Frohes Schaffen an alle!"
schrieb Stefania Siano
1. Mai 2011

http://www.geapress.org/editoriale/chiuso-cicerale-fotogallery/14784
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Re: Canile - Lager in Italien

Beitrag  Monika am So 12 Jun 2011, 06:44

Diese Meldung kam schon am 22. Mai 2011
http://www.geapress.org/il-maltrattamento-e-la-sua-legge/cicerale-e-ragusa-abbiamo-sbagliato-gli-animali-tornano-ai-proprietari/15635

Cicerale und Ragusa - wir haben uns geirrt: die Tiere gehen an den Eigentümer des Canile zurück

Vor wenigen Wochen gab es diese Nachricht:
Artikel von Geapress am 30. April
http://www.geapress.org/editoriale/chiuso-cicerale-fotogallery/14784
"Ein Sieg der Fauen"
...über die letzten Hunde, die aus dem Canile Cicerale (SA) weggebracht worden sind.
Glückseligkeit für alle, die für die Schließung eines Canile gekämpft haben,
der zum Symbol geworden ist für die Tierschützer, gleichsam das Symbol des
falschen Bekämpfens des Streunerproblems.

Heute dann kam die Nachricht , dass das Verwaltungsgericht von Salerno in der Berufung
des Canile-Betreibers die Verfügung des Bürgermeisters von Cicerale aufgehoben hat,
die im Mai 2009 die Schließung des Canile angeordnet hatte.
Cicerale kann daher seine Geschäfte wieder aufnehmen mit den Gemeinden in der Region.


Es scheint unglaublich, aber der Grund ist wahrscheinlich immer derselbe,
So wie es mit den Verfügungen gegen den Zirkus mit Tieren geschehen ist,
siehe Artikel
http://www.geapress.org/editoriale/circo-con-animali-come-i-comuni-non-possono-evitarlo/15616

solange ein Gesetz nicht sagt,
was diese Einrichtungen machen dürfen, wenn man deren Aktivitäten verbietet oder reguliert, verliert sich alles in einer unendlichen Serie von
Spitzfindigkeiten, Rundschreiben, Rechtsmittel, Berufung, Urteile und Annulierungen.
Cicerale könnte daher sogar als legitim gelten in seinem Tun.
[quote]
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Italy - the Mafia involved in shelter activities

Beitrag  Monika am Mo 27 Jun 2011, 17:08

Italy - the Mafia involved in shelter activities
Dogs of Italy are being made to suffer in concentration camps all across Italy!
The Government is paying for these shelters, unaware that most of them are being run by criminals!
These criminals brutalize, neglect, beat, and starve these animals to death! They never get adopted! They don't want them to! The more animals they have, the more money in their pockets!

Even the EU (European Union) participates with € 8.50 per day to run the dog camps in Italy so effectively that the Mafia is keeping the tortured poor souls "alive" with an absolute minimum of costs. Even water is considered as unnecessary fee and therefor the dogs gets none. The reproduction of the dogs is desired, their adoption is not.
Please sign the petition to urge the Italian Government to stop these heinous acts against animals!


http://www.piaberrend.org/italy-the-mafia-involved-in-shelter-activities/

Bitte lest es Euch durch, da ist auch eine Petition zum Unterzeichnen:

http://www.thepetitionsite.com/1/ItalianKennelHell/

jedenfalls ist es sehr interessant zu lesen, Achtung Fotos!

Ein großer Textabschnitt erinnert mich an Paolo Riccis "Kampagne gegen die Canile-Lager", nur in englischer Sprache.
Und so ist es auch:
ESDAW thanks Paolo Ricci for this well-documented information.
http://www.esdaw.eu/european-countries/italy-eu/italy-the-country-of-the-mafia-and-black-money-3063842
http://www.piaberrend.org/italy-the-mafia-involved-in-shelter-activities/
http://www.esdaw.eu/
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