Willkürliche Beschlagnahmung der 4jährigen Rottweiler Hündin "Nessie"

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Willkürliche Beschlagnahmung der 4jährigen Rottweiler Hündin "Nessie"

Beitrag  Gast am Di 02 Nov 2010, 14:34

ohne Worte.... pale

http://www.petitiononline.ch/petition/willkuerliche-beschlagnahmung-der-4jaehrigen-rottweiler-huendin-nessie/20


(An alle Tierfreunde und an die, die die Petition für „Nessi“ unterschrieben haben oder noch unterschreiben wollen:

Sehr wichtig! Bitte die Unterschrift mit dem nachfolgenden E-Mail, das ihr anschliessend automatisch bekommt, unbedingt bestätigen! Ansonsten ist die Unterschrift ungültig!)


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Re: Willkürliche Beschlagnahmung der 4jährigen Rottweiler Hündin "Nessie"

Beitrag  Gabriela am Di 02 Nov 2010, 16:21

Hallo Zusammen

Wer hierzu mehr erfahren möchte bitte mich per email kontaktieren ich wohne in der gleichen Stadt. Ich möchte dies hier nicht umbedingt im Forum veröffentlichen ich kann aber nur dazu sagen bitte nicht Unterschreiben anbet . Ich kenne die ganze Geschichte und Nilo axe kann dazu auch noch ein Geschichte davon erzählen.
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Gabriela
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Chronilogie eines erfunden Skandals

Beitrag  Gabriela am Do 18 Nov 2010, 14:24

Die vierjährige Rottweilerhündin Nessi: Der Einzug des Tieres durch den Kantonstierarzt stand am Anfang einer mehrstufigen Entwicklung, die zwischenzeitlich hysterische Züge annahm.

Viel Wirbel um Nessi: Eine Geschichte über selbst ernannte Tierschützer, einen Skandal, den es nicht gab, und eine junge Frau, die instrumentalisiert wurde.

«Meine Hündin wurde von Amts wegen regelrecht verschleppt!», hiess es im ersten Mail, das die junge Besitzerin der eingezogenen Rottweilerhündin am 24. Oktober an sieben Redaktionen in der Schweiz versandte, darunter an die der SN. Diese längere Mitteilung bildet den Ausgangspunkt für eine Hysterie, die mit der Entführung des Tieres und vermutlich mit einem Gerichtsverfahren enden wird.

Zuerst ahnungs- und harmlos

In dieser ersten Mitteilung gab sich die Besitzerin weitgehend ahnungslos, Grundtenor: Aufgrund einer Falschaussage eines anderen Hundebesitzers sei der Rottweiler «beschlagnahmt worden». Der Hund habe aber «wohlverstanden noch nie einen Menschen oder ein anderes Tier angegriffen». Von «Beamtenwillkür» ist da die Rede und auch vor Vergleichen mit dem Naziregime wird nicht zurückgeschreckt: «Dieselbe Situation gab es schon einmal in den Dreissigerjahren. Damals hat man ebenfalls dasselbe Unrecht an unschuldigen Menschen begangen!» Ob die junge Hundebesitzerin diesen Text noch selbst verfasst hat oder ob bereits die selbst ernannte Tierschützerin Z. aus dem Kanton St. Gallen das Zepter übernommen hat, ist nicht klar, die Tonalität ist aber bereits reichlich angriffig und gleicht anderen Wortmeldungen von Z.

Relativierte Aussagen

Erste Rückfragen bei der Hundehalterin zum Sachverhalt relativieren manche der Aussagen und werfen ein neues Licht auf den Fall: Es war damals sehr wohl klar, wo der Hund war, und auch Besuche waren der Besitzerin erlaubt. Zudem lag der Wesenstest damals schon fast zwei Wochen zurück, die entsprechende Verfügung war eine Woche alt. Ein klärendes Gespräch mit der Anwältin der Hundebesitzerin war zu diesem Zeitpunkt unmöglich, doch die Geschichte fiel in einer anderen Redaktion auf fruchtbaren Boden: In seiner Ausgabe vom 2. November titelte der «Bock»: «Schuldlos in der Todeszelle», auf der Frontseite.

Auftritt der «Todeszelle»

Auch da finden wir den oben zitierten Satz im Original: «Sie wurde von Amts wegen regelrecht verschleppt», diesmal als Äusserung der jungen Hundebesitzerin, die im Artikel ausführlich zu Wort kommt. Dies im Gegensatz zu den Behörden, die nur wenig sagen, denn sie dürfen sich nicht zum laufenden Verfahren äussern. Das kommt sehr zupass, denn eine Relativierung würde den Skandalwert der Geschichte ruinieren. Dass die ganze Vorgeschichte des Hundes ausgeblendet bleibt, ist erstaunlich: Weder wird der Umstand, dass eine Maulkorb- und Leinenpflicht auferlegt wurde, hinterfragt noch, dass die Haltebewilligung auch an einen Kursbesuch gebunden wurde. Ebenso keine Berücksichtigung findet der Wesenstest, der ergeben hat, dass das Tier eine Gefahr darstellt. Gleiches gilt für Aussagen aus einer früheren Begutachtung durch den Präsidenten des Schweizerischen Rottweilerhundeclubs, der zu fast identischen Schlüssen gekommen war. Von all dem erfuhr die Öffentlichkeit zu jenem Zeitpunkt noch nichts. Hingegen prangerte Tierschützerin Z. die Zustände im Schaffhauser Tierheim an und durfte auch gleich noch (Zitat aus dem Artikel: «Die willkürlich beschlagnahmte und schuldlos in die Todeszelle gesteckte Nessi») den Titel für den Artikel liefern. Und die Lancierung einer Online-Petition verkünden. Jetzt nahm die Geschichte vom unschuldigen Hund in der Todeszelle Fahrt auf.

Empörung im Internet

Die Petition wurde in Zusammenarbeit mit einer weiteren Tierschützerin schon am 28. Oktober aufgeschaltet, für das Anliegen mit dem bereits bekannten irreführenden Text der ersten Mitteilung geworben. Das wirkte: Die Online-Petition wurde eifrigst unterschrieben, anfangs beherrschten Empörung und Wut die Wortmeldungen, die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle von Personen kamen, die weder die Beteiligten noch den Fall kennen. Dennoch wurde die Petition angeklickt, dafür sorgten auch zahlreiche Links auf den einschlägigen Plattformen, wie jene des Tierheims Bielefeld, die Rottweiler.de-Homepage oder Wuff.de. In einem Forumsbeitrag steht zu lesen, was jetzt hundertfach abläuft: «Ich leite das mal weiter. Ich bin ziemlich emotional geworden und deshalb schreibe ich einfach nicht viel, sondern kopiere euch das rein, was ihr an Informationen braucht.» Gemeint ist noch immer die erste Mitteilung, die inzwischen noch weniger den Fakten entspricht, denn bereits am 26. Oktober hat der Regierungsrat den gegen die Beschlagnahmung eingereichten Rekurs abgewiesen.

Sündenbock Kantonstierarzt

Schnell stellten sich mehrere Hundert Personen hinter die Petition, bis 3. November haben schon über 1800 Leute dafür geklickt, manche unterschrieben auch zweimal unter verschiedenen Namen, wie sie in Foren nachher freimütig zugaben. Tierschützerin Z. liess ihrem Ärger ebenfalls freien Lauf: Sie kritisierte, dass der Kantonstierarzt im Vorstand des Schaffhauser Tierschutzverein sitzt, und schrieb dazu: «So etwas darf nicht sein! Es ist, als wenn ein Pädophiler in einem Kinderschutzverein und/oder in einem Kinderheim arbeiten würde! Einfach ungeheuerlich!» Der Ton wird rüder. Derweil zeigte der Aufruf, sich mit Zuschriften an die Medien zu wenden, Wirkung: «Der willkürlich beschlagnahmte» Hund solle «ohne Grund getötet werden», hiess es da etwa, der Kantonstierarzt wurde als «Kantonstierschreck» diffamiert – und das war noch eine der freundlicheren Bezeichnungen. Ein Porträtfoto des Amtsinhabers kursierte mitsamt seiner Telefonnummer im Internet, verbunden mit der Aufforderung, Protestmails zu senden. Darunter der Satz «Bitte verlangt einen Wesenstest für diesen Kantonstierarzt!». Aus Österreich wurde dazu aufgerufen, den Kantonstierarzt anzuprangern, «der Kanton Schaffhausen … … tötet vorsorglich Hunde», stand in einem anderen Mail. Auch aus Deutschland trafen Zuschriften ein: Ein Ehepaar verlangte im Namen «der verantwortungsvollen Hundebesitzer», dass das Tier «sofort an seine verantwortungsvollen Halter zurückzugeben» sei und sich der Kantonstierarzt entschuldige. Inzwischen haben über 2000 Personen die Online-Petition angeklickt.

Fakten werden öffentlich

Noch immer darf die Besitzerin ihren Hund mit anderen Personen zusammen im Tierheim besuchen: Eigentlich nicht üblich, aber aus Goodwill gegenüber der Halterin wird das vom viel gescholtenen Tierarzt gewährt. In der Zwischenzeit wurden weitere Details über die Vorgeschichte des Hundes bekannt, Nachbarn und auch eine ehemalige Hundetrainerin meldeten sich und bestätigten die Einschätzungen der Experten, dass die Halterin mit dem Tier überfordert gewesen sei und ist. Und auch die Ablehnung des Regierungrates wurde öffentlich. Gleichentags legt der «Bock» nach. Plötzlich ist die «Todeszelle» weg, dafür heisst es, das Tier müsse «womöglich mit dem Tod bezahlen», gleichzeitig wollen jetzt Tierschützerin und Halterin die Geister, die sie gerufen hatten, loswerden: «Ich distanziere mich hiermit ganz klar und deutlich von diesen unflätigen, wirren und absurden E-Mails, die von diversen Tierschützern an die Zeitung und an Kantonstierarzt Dr. Brunner geschrieben worden sind», heisst es in einer Zuschrift, die erneut von der jungen Hundehalterin unterzeichnet worden sein soll. Namentlich ausgenommen von der Kritik: die Initianten der Demo, die beiden Tierschützerinnen Z. und S. Das überrascht kaum, denn: Vor der Publikation der Zuschrift wurde Kontakt mit der Hundehalterin aufgenommen. Diese konnte nach eigenen Angaben die Korrekturen nicht selber vornehmen und überliess das Tierschützerin Z., welche das Mail mit einer vorgelagerten Brandrede zuschickte. Der Grund für den plötzlichen Sinneswandel findet sich in einer Aussage, die Tierschützerin Z. zugeschrieben wird: «Würden Sie bitte Ihren Tierschutzkollegen/-innen sagen, dass sie solche Aufrufe unterlassen sollen. Offenbar haben diese Leute immer noch nicht begriffen, wie man bei einer solche Angelegenheit vorgehen muss! Wenn sie vorher schon nicht in der Lage waren, X (gemeint ist die Besitzerin, Anm. d. Red.) zu helfen, sollten sie jetzt nicht auch noch alles kaputtmachen, was ich aufgegleist habe! Und glauben Sie mir, ich weiss, was ich wie machen muss!» Stattdessen seien nun «intelligente Aktivitäten gefordert».

Zweifel werden laut

Das wiederum sorgte in den Internetforen für Verwirrung: «Aber war das nicht genau die Dame, die den Aufruf gestartet hat? Und jetzt schreibt sie, er sei primitiv?», schrieb «Leopold» am 3. November, «vielleicht steh ich ja auf der Leitung, aber ich kenn mich jetzt nicht mehr aus, wer da was will.» In den folgenden Tagen wurden immer mehr Details zur Vorgeschichte öffentlich und liessen Zweifel laut werden: «Ich glaube nicht, dass der Hund einfach so beschlagnahmt wurde!», schreibt «Nero-the-Great», und «Dobifan» antwortet: «Also wieder nur die halbe Wahrheit, und eigentlich weiss man gar nicht, worüber man hier wirklich diskutiert...»

«Hetzjagd in den Medien»

Am 10. November wurde der Hund aus dem Tierheim Buchbrunnen in Schaffhausen entführt, die Angestellten erklärten, die Besitzerin habe das Tier entwendet. Der Lieferwagen, mit dem die beiden samt Hund flüchteten, gehört aber Z. Die Polizei durchsuchte am Dienstag das Haus der Tierschützerin, fand aber nichts. Z. sagte gegenüber einer Gratiszeitung: «Nessi ist an einem sicheren Ort, denn ich bin weltweit vernetzt.» Beim «Bock» wäscht man die Hände in Unschuld: «Der Kampf um die Rückgabe ihrer vom Veterinäramt beschlagnahmten Rottweilerhündin Nessi, die Sorge um deren ungewisse Zukunft, die Hetzjagd in den Medien», so wird vermutet, seien wohl zu viel gewesen für die Besitzerin.

Hundehalterin droht Strafe

Die Angelegenheit liegt jetzt beim Untersuchungsrichteramt des Kantons Schaffhausen. Untersucht wird der Straftatbestand «Bruch amtlicher Beschlagnahme» – ein Vergehen, auf das Freiheitsstrafe von bis zu drei3 Jahren oder Geldstrafe steht. Dafür, so steht zu befürchten, muss am Ende die 23-jährige Besitzerin geradestehen. Tierschützerin Z., die bei der Entführung des Hundes das Gesetz ignorierte, hat aber bereits die nächste Front eröffnet und beklagt sich über Gesetzesverstösse: Das Tierheim Schaffhausen missachte das Tierschutzgesetz, das Heim sei ein «Todeslager». Der Kantonstierarzt hat bereits klargestellt, dass Anpassungen bei den Zellen vorgenommen werden müssten und dies auch geschehe, noch sei die Unterbringung aber gemäss Gesetz erlaubt. Trotzdem: Für Samstag hat Z. zur Demonstration aufgerufen. Im Internet wird die Petition zur Herausgabe des Hundes weiter angeklickt.

Rottweiler-Fall Die Chronologie der Ereignisse

19. Mai 2008 Hund und Führung werden durch den Präsidenten des Rottweilerhundeclubs untersucht. Empfehlung: Ohne rasche Verbesserung soll das Tier eingeschläfert werden. 30. Juli 2008 Haltebewilligung mit Leinen- und Maulkorbpflicht, Verpflichtung zum Besuch eines Trainingskurses. 8. September 2010 Vorsorgliche Beschlagnahmung, bis Untersuchungen abgeschlossen. 11. September 2010 Wesenstest durch Experten. Empfehlung: Einschläferung, Umplatzierung unmöglich. 18. Oktober 2010 Einzugsverfügung: Veterinäramt entscheidet über weiteres Vorgehen, Umplatzierung wird angestrebt. 26. Oktober 2010 Der Regierungsrat lehnt den Rekurs gegen die Verfü-gung ab. 10. November 2010 Entführung des Hundes aus dem Tierheim. (rob)

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Re: Willkürliche Beschlagnahmung der 4jährigen Rottweiler Hündin "Nessie"

Beitrag  Gabriela am Do 18 Nov 2010, 14:40

Ich kann nur hoffen das Nessie wirklich in guten Händen ist ich selber habe die Hündin bei einem Angriff auf mich und Nilo erlebt. Ebenfalls traininere
ich in der selben Hundeschule wie die HH von Nessie. Unter anderem kann ich auch Euch ein email hier veröffentlichen das ich von Frau Edith Zellweger erhalten habe da ich mich nich pro Nessie gestellt habe. Email adresse hatte Sie durch die HH erhalten da wir ja letzte Woche auch an die Presse gingen. Ich hatte nur höfflich gebeten mich aus dem Verteiler zu nehmen das war dann Ihre antwort an mich ich war sprachlos

Guten Morgen Frau Werner

Wie Sie in mein Adressbuch gekommen sind, kann nur dadurch passiert sein, dass E-Mails von Tiergegnern/Hundehassern oder von solchen Personen, die die Wahrheit total verdrehen und die Fakten nicht kennen, mir gesendet worden sind!

Bitte entschuldigen Sie! Selbstverständlich lösche ich Ihre E-Mail Adresse bzw. merke ich mir Ihren Namen, denn ich möchte mein Adressbuch nicht mit Intriganten, Lügnern, Tierhasser oder mit schlechten Menschen beschmutzen!

Ja lieber Frau Werner, leider ist der Mensch zum Tier-Nazi geworden!

Freundliche Grüsse
Edith Zellweger ATS
www.ats-schweizertierschutz.ch

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: gabriela.werner@bluewin.ch [mailto:gabriela.werner@bluewin.ch]
Gesendet: Mittwoch, 10. November 2010 07:38
An: edith.zellweger@gmx.ch
Betreff: AW: Petition für 4 jährige Rottihündin "Nessie" die in Schaffhausen schuldlos in der Todeszelle auf ihre Todesstrafe wartet! Angeordnet vom Kantonstierarzt Dr. Brunner!


Sehr geehrte Frau Zellweger

Würden Sie bitte meine email adr. löschen ich möchte keine solche emails von Ihnen egal
welcher Art. Ich kann solche Methoden nicht unterstützen
die weder auf Fakten noch auf Tatsachen beruhen.

Mit
freundlichen Grüssen
Gabriela Werner
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Re: Willkürliche Beschlagnahmung der 4jährigen Rottweiler Hündin "Nessie"

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